Nach Erdrutsch in den USA: 108 Menschen gelten als vermisst

27. März 2014 - 12:58 Uhr

"Wir sind immer noch im Rettungsmodus"

Nach dem Abgang einer gewaltigen Schlammlawine im nordwestlichen US-Bundesstaat Washington werden 108 Menschen vermisst. Diese Zahl könnte auch noch steigen, zitiert die Zeitung 'Seattle Times' einen verantwortlichen Retter.

Washington, Mudslide, Schlammlawine, Snohomish County
Aus der Luft wird das ganze Ausmaß der Tragödie erst richtig deutlich.
© dpa, Handout

Zuvor hatten lokalen Medien von acht Toten und 18 Vermissten berichtet. "Die Situation ist sehr düster", sagte Feuerwehrchef Travis Hots. Es gebe trotzdem noch Hoffnung, einige Opfer lebend zu retten. "Wir sind immer noch im Rettungsmodus", sagte Hots dem Bericht zufolge.

Sieben Erwachsene und ein sechs Monate altes Baby wurden bisher geborgen und mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht - einige von Ihnen schweben in Lebensgefahr.

Schwere Regenfälle hatten den gewaltigen Erdrutsch in der US-Kleinstadt Oso am Samstag ausgelöst, wodurch mindestens 30 Häuser zerstört wurden. Der teilweise mehr als vier Meter hohe Berg aus Schlamm, Steinen und Trümmern ist an einigen Stellen sehr instabil, was die Suche nach Vermissten deutlich erschwert. Die Verwüstung bedeckt eine Fläche von mehr als 360 Fußballfeldern.