Was Sie zu den Plagegeistern wissen müssen

Angela Finger-Erben: Bissige Mücke mit Zecke verwechselt

Die Kriebelmücke sticht nicht, sondern beißt.
Die Kriebelmücke sticht nicht, sondern beißt.
© iStockphoto, Henrik_L

23. Juni 2021 - 10:45 Uhr

Wie Sie den Biss einer Kriebelmücke erkennen

RTL-Moderatorin Angela Finger-Erben hatte eine Begegnung mit einer Kriebelmücke. Das Fiese: Das kleine Insekt sticht nicht etwa zu, wie es bei den verwandten Mücken der Fall ist, sondern sie verbeißt sich regelrecht in der Haut des Leidtragenden. Oftmals sogar unbemerkt. Und es kommt noch schlimmer: Den Biss zu erkennen, ist gar nicht mal so leicht. Worauf Sie achten müssen und wie Sie sich schützen können.

Die Bissstelle ist schwer zu erkennen

Nichtsahnend ging Angela Finger-Erben laufen - wie üblich in Laufschuhen und kurzer Hose. Zuhause angekommen, juckte es auf einmal oberhalb ihres Knöchels, erzählt sie uns. Die natürliche Reaktion: kratzen, kratzen und nochmal kratzen. Doch dann fängt die Stelle auf einmal an zu bluten und schwillt an. Von welchem Insekt wurde die 41-Jährige denn da gestochen?

Höchstwahrscheinlich hat die Kriebelmücke ihr Übriges getan. Und die hat es definitiv in sich. Der Biss eines solchen Insekts fällt nämlich vergleichsweise sehr klein aus und ähnelt etwa einem kleineren Muttermal. Ihn daher zu erkennen ist gar nicht mal so leicht, oftmals wird er sogar zunächst ganz übersehen.

Lese-Tipp: Was hat mich denn da gestochen?

Dass man von einer Kriebelmücke gebissen wird, merkt man zunächst nicht

"Ich habe panische Angst vor Zecken und Borreliose. Ich dachte erst, dass ich von einer Zecke gebissen wurde. Aber meine Instagram-Community hat mich auf die Kriebelmücke aufmerksam gemacht." Dass sie gestochen – bzw. im Falle der Kriebelmücke gebissen – wurde, hat Angela gar nicht bemerkt.

Kein Wunder, denn: Das Speicheldrüsensekret, was die Insekten in die Wunde injizieren, hemmt die Blutgerinnung und ist schmerzbetäubend. Nach dem Biss werden – wie bei einer Allergie – Histamine von unserem Körper ausgeschüttet, die eine Entzündungsreaktion verursachen. Die Folge: Die Haut um den Stich herum schwillt an. So auch bei der Moderatorin.

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Das müssen Sie über die Kriebelmücke wissen

"Um die Stelle herum hat sich ein roter Ring gebildet. Man macht sich richtig verrückt", meint Angela Finger-Erben. Mittlerweile jucke der Biss der Kriebelmücke nicht mehr. Die Schwellung sei allerdings immer noch da. Und wenn diese nicht zurückgeht, will die Moderatorin einen Arzt aufsuchen. Dies sollte, wenn die Rötung und Schwellung nicht abheilt, nach drei bis vier Tagen in jedem Fall geschehen. Ansonsten hat sie sich Rat in der Apotheke abgeholt, wo ihr mit auf den Weg gegeben wurde, dass man sich vor dem nächsten Jogging-Ausflug am besten mit Insektenspray einsprühen sollte. Dies hilft zumindest bei der Vorbeugung.

Welche Medikamente sonst noch gegen die fiese Kriebelmücke helfen können und wie Allgemeinmediziner Dr. Christoph Specht das beißende Insekt einschätzt, erfahren Sie hier. (vdü)

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