RTL News>Familie>

Mit Papa im Autohaus: Alfie (5) ist der Star auf der Arbeit - darum nimmt sein Vater ihn mit

Findiger Filius im Auto-Business

Papa nimmt ihn mit ins Autohaus: Kleiner Alfie (5) macht Kratzer zu Kohle

Matt Ward nimmt seinen Sohn am Samstag mit zur Arbeit - seit er eineinhalb Jahre alt ist.
Matt Ward nimmt seinen Sohn am Samstag mit zur Arbeit ins Autohaus - seit er eineinhalb Jahre alt ist.
Kennedy News and Media

Kleine Kinder machen gerne das, was die Eltern auch tun. Deswegen interessieren sie sich auch schon sehr früh dafür, was die so beruflich machen. Ein Vater aus Großbritannien nimmt seinen fünfjährigen Sohn seit dreieinhalb Jahren am Samstag mit zur Arbeit ins Autohaus. Und der kleine Mann verdient da auch schon richtiges Geld. In einem sozialen Netzwerk wird der Papa dafür gefeiert.

Alle Autos auf Kratzer und Dellen checken

Alfie ist fünf Jahre alt – und mächtig stolz. Stolz darauf, seinem Papa Matt Ward an jedem Samstag bei der Arbeit zu Hand gehen zu dürfen. Der ist nämlich Gebrauchtwagenhändler – und da gilt es, jeden Wagen im Fuhrpark auf Kratzer und Dellen zu checken. Und das macht Alfie mit Bravour! Matt ist alleinerziehender Vater und sagt, dass er seinen Sohn jetzt schon seit dreieinhalb Jahren jeden Samstag zur Arbeit mit nimmt. „Egal ob es regnet, Graupelschauer gibt, die Sonne scheint oder es eben schneit“, sagt er gegenüber Kennedy News & Media. Er hofft, dass die Beobachtung der harten Arbeit seines Vaters ihn prägt – und ihn auf sein späteres Leben vorbereitet.

Lese-Tipp: Werden unsere Kinder nicht mehr streng genug erzogen? Das sagt ein Experte

Mit Autos kennt sich der kleine Matt schon richtig gut aus.
Mit Autos kennt sich der kleine Matt schon richtig gut aus.
Kennedy News and Media

Jede Menge „lustige Erinnerungen“ mit Papa

Regelmäßig muss der 37-Jährige aus Worksop in Nottinghamshire sich vor Kunden rechtfertigen, warum Alfie denn nicht „drinnen vor dem Fernseher“ sitze. Dann erläutert Matt ihnen die Vorteile für seinen Sohn: Alfies Selbstbewusstsein werde auf diesem Weg gestärkt, er erweitere seinen Wortschatz, wenn er mit den Kunden rede, er habe die Möglichkeit, den Wert des Geldes kennenzulernen – und dazu gebe es einfach jede Menge „lustige Erinnerungen“ mit Papa. „Ich weiß, dass er erst fünf Jahre alt ist, aber ich glaube, dass die ersten acht oder neun Jahre im Leben eines Kindes die Zeit sind, in der man sie wirklich prägen kann“, sagt Matt.

Lese-Tipp: Bauchfrei-Verbot für Schülerinnen - aus Rücksicht auf andere Kulturen

Anzeige:

Empfehlungen unserer Partner

Das Geld wandert direkt in die Spardose

Findet es der Vater denn okay, seinem Sohn in diesem Alter schon Geld für einen Job zu bezahlen? „Er bekommt eine Belohnung, damit es ihm Spaß macht“, sagt Matt. „Es sind nur kleine Gesten und nur ein Pfund, aber mit fünf Jahren kennen Kinder noch nicht den Unterschied zwischen einem Pfund und tausend Pfund und das Geld wandert direkt in seine Spardose.“ Viel wichtiger ist Matt aber der Spaß-Effekt: „Wenn er älter wird, möchte ich, dass er sich daran erinnert, dass er Spaß hatte.“

Lese-Tipp: Die Stimme ist schuld! Warum Jugendliche nicht mehr auf ihre Mütter hören

Auf LinkedIn jede Menge schöne Erinnerungen geweckt

Matt hat die Geschichte von Alfie und ihm auf LinkedIn geteilt, wo er mehr als 2.000 Likes, Kommentare und Shares erhalten hat. Der 37-Jährige erzählt, die Reaktionen auf seinen Post seien „fantastisch“ gewesen. Bei vielen Berufstätigen, die in ihrer Kindheit ebenfalls von ihren Eltern zur Arbeit mitgenommen wurden, habe sie schöne Erinnerungen geweckt. (ija)