Aufmerksame Strewardess kommt ihm auf die Schiche

Mit Corona infizierter Mann schmuggelt sich in Flugzeug - verkleidet als seine Ehefrau

In Indonesien hat sich ein Mann trotz seiner Corona-Infektion an Bord eines Flugzeugs geschmuggelt. (Foto: Motivbild)
In Indonesien hat sich ein Mann trotz seiner Corona-Infektion an Bord eines Flugzeugs geschmuggelt. (Foto: Motivbild)
© deutsche presse agentur

23. Juli 2021 - 22:20 Uhr

Mann nutzt Identität und Kleidung der eigenen Ehefrau

Wer positiv auf das Corona-Virus getestet wurde, sollte eigentlich zuhause in Quarantäne bleiben. In Indonesien soll sich nun aber ein infizierter Passagier als Frau verkleidet in ein Flugzeug geschmuggelt haben. Im Ganzkörperschleier seiner Ehefrau mit ihrem negativen Corona Test wurde zuerst niemand stutzig. Während des Fluges kam ihm eine Stewardess auf die Schliche, berichtet das indonesische Onlineportal "Coconuts".

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Aufmerksame Stewardess entdeckt Täuschungsversuch

Der Mann wollte offenbar zum islamischen Opferfest Eid al-Adha in seinen Heimatort auf der Insel Ternate fliegen – trotz seiner Corona-Infektion. Um die Kontrollen zu überlisten, soll er kurzerhand vollverschleiert zum Flughafen gekommen sein und den Ausweis und negativen Corona-Test seiner Ehefrau vorgezeigt haben, so der Bericht.

Die Tarnung wäre wahrscheinlich nicht aufgeflogen, hätte sich der Mann nicht während des Fluges auf der Toilette umgezogen. Eine aufmerksame Flugbegleiterin schlug Alarm, als ihr die Veränderung auffiel.

Mann wird nach positiven Corona-Test strafrechtlich verfolgt

Bei der Landung wurde der Mann von der Polizei in Gewahrsam genommen und musste einen Corona-Test machen. Dieser fiel positiv aus, berichtet "Coconuts". Ein Rettungswagen brachte den Mann nach Hause, wo er sich sofort in Isolation begeben musste, heißt es weiter. Nach Polizeiangaben soll der Mann strafrechtlich verfolgt werden.

Indonesien ist eines der am stärksten von Covid-19 betroffenen Länder in Südostasien. Über drei Millionen Menschen haben sich dort laut Zahlen der Johns Hopkins Universität mit dem Virus infiziert (Stand: 23. Juli), mehr als 79.000 sind gestorben. (rra)