Piloten bereits informiert

Mercedes-Teamchef Wolff: Fahrer-Entscheidung für 2022 ist gefallen

Leiws Hamilton gratuliert George Russell zu Platz 2 im Qualifying beim Belgien-GP
Leiws Hamilton gratuliert George Russell zu Platz 2 im Qualifying beim Belgien-GP
© dpa, John Thys, nwi

29. August 2021 - 17:46 Uhr

Mercedes-Teamchef bestätigt: "War immer ehrlich mit euch ..."

Die Fahrer-Paarung bei Mercedes für die kommenden Saison steht fest. Das bestätigte Teamchef Toto Wolff am Rande des Grand Prix von Belgien. "Ja", antwortete der Österreicher auf eine entsprechende Frage in Spa-Francorchamps: "Ich war immer ehrlich mit euch …"

Wolff: Russell hat große Zukunft vor sich

Den Namen des Teamkollegen von Lewis Hamilton ließ sich Wolff zwar noch nicht entlocken. Doch das Lächeln, mit dem er das Lob für die sensationelle Regen-Fahrt von George Russell auf Startplatz 2 beim Belgien-GP begleitete, war vielsagend. Es sei "eine brillante Runde" eines "brillanten jungen Fahrers" gewesen, lobte der Mercedes-Teamchef. "George kann Autofahren. Er hat sicher eine große Zukunft vor sich."

Experten sind sich schon lange sicher, RTL berichtete bereits Mitte Juni: Russell wird Valtteri Bottas 2022 bei den Schwarzpfeilen ablösen – Mercedes könne es sich nicht noch ein weiters Jahr leisten, bei Williams in der Warteschleife schmoren zu lassen. Über die Entscheidung zugunsten von Russell sollen beide Fahrer in der Sommerpause informiert worden sein, berichtete nun "automotorsport-total.com". Dafür spricht: Bottas spricht inzwischen mit anderen Teams, Russell dagegen nicht.

Wolff: „Wir wissen, was wir an George haben"

"Wenn es eine leichte Entscheidung gewesen wäre, hätten wir sie schon früher getroffen", sagte Wolff. "Wir wissen ja, was wir an Valtteri haben." Die Zukunft aber gehört dem erst 23-jährigen Russell – das hat er nicht erste mit seiner Quali-Runde auf dem anspruchsvollen Circuit Spa-Francorchamps bewiesen.

"Wir wissen, was wir an George haben. Er war in den Nachwuchsformeln außergewöhnlich, er war bei Williams außergewöhnlich, und auch als er in Bahrain für uns gefahren ist. Da brauchen wir keinen ultimativen Beweis mehr", betonte Wolff. (wwi)