Touristin platzt plötzlich die Fruchtblase

Menorca: Baby auf Rücksitz von Polizeiauto geboren

Die Polizei sollte die Schwangere eigentlich ins Krankenhaus fahren, doch das Baby kommt schneller als erwartet. (Motivbild)
Die Polizei sollte die Schwangere eigentlich ins Krankenhaus fahren, doch das Baby kommt schneller als erwartet. (Motivbild)
© picture-alliance/ ZB, Patrick Pleul

09. September 2021 - 8:37 Uhr

Baby hat es sehr eilig

Diese Geburt ging wirklich rasend schnell: Auf der spanischen Ferieninsel Menorca tankt eine schwangere Touristin vor der Geburt noch einmal Kraft. Die Britin sitzt im Restaurant, als plötzlich ihre Fruchtblase platzt. Polizisten versuchen, sie möglichst schnell ins Krankenhaus zu bringen. Doch das Baby hat es wirklich sehr eilig und wird auf dem Rücksitz des Streifenwagens geboren.

Während Restaurantbesuch geht die Geburt los

Die britische Touristin hat eigentlich noch ein paar Wochen Zeit bis zum errechneten Geburtstermin. Sie ist erst in der 34. Schwangerschaftswoche. In der Gemeinde Es Mercadel auf Menorca macht die Frau Urlaub, rund 21 Kilometer entfernt von der Inselhauptstadt Maó.

Am Montagabend sitzt sie in einem Restaurant – als plötzlich ihre Fruchtblase platzt. Eile ist geboten, man wählt den Notruf, damit die Schwangere mit ihrem Partner möglichst schnell ins Krankenhaus gebracht wird. Noch vor dem Eintreffen eines Krankenwagens, sind Polizisten der Guardia Civil bei der Touristin.

Mutter und Kind sind wohlauf

Die Polizisten entscheiden sich, nicht auf den Krankenwagen und einen Arzt zu warten, sondern direkt mit dem Paar das Krankenhaus Mateu Orfila Hospital in Mahon anzusteuern wie "WalesOnline" berichtet. Unterwegs werden die Wehen immer stärker, die Abstände kürzer. Und noch vor Erreichen des Krankenhauses, bringt die Touristin auf dem Rücksitz des Polizeiautos ein kleines Mädchen zur Welt.

Mutter und Tochter werden von den unfreiwilligen Geburtshelfern der Guardia Civil ins Krankenhaus gebracht. Dort erholen sich beide nun von den Strapazen der Geburt. Beiden soll es gut gehen, schreibt das "Mallorca Magazin". (lha)