Neue RTL/ntv Forsa-Umfrage

Mehrheit überzeugt: Die Ampel unternimmt viel zu wenig gegen Corona

Impfen und Testen - eine der Strategien, die bisher die Corona-Politik beherrscht haben. Aber reicht allein das aus?
Impfen und Testen - eine der Strategien, die bisher die Corona-Politik beherrscht haben. Aber reicht allein das aus?
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25. November 2021 - 19:27 Uhr

So geht die Ampel mit Corona um

Haben sich die Ampel-Parteien ausreichend mit der Corona-Pandemie beschäftigt? Und reichen die bisher beschlossenen Maßnahmen aus um die Pandemie einzudämmen? Eine große Mehrheit der Befragten einer aktuellen Forsa-Umfrage beantwortet diese Fragen mit "Nein". Selbst die Unterstützer der Ampel-Parteien meinen, die aktuelle Corona-Politik sei nicht ausreichend.

Genau jetzt seien Verschärfungen nötig, um das Voranschreiten der vierten Welle noch abzuschwächen. Die aktuellen Planungen der Ampel-Regierung sehen anders aus: Man will erst einmal zehn Tage abwarten und sich die Entwicklung der Coronazahlen anschauen und womöglich erst dann Maßnahmen verschärfen. Für Viele kommt das zu spät.

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Müssen jetzt verschärfen

Die Zahlen steigen und es werden traurige Rekorde gebrochen: Mehr als 100.000 Menschen (Stand Donnerstag) sind an den Folgen von Corona seit Beginn der Pandemie gestorben. Und was macht die Politik? Laut einer neuen Forsa-Umfrage jedenfalls nicht genug.

Die große Mehrheit von 68 Prozent der Befragten hält die bisherige Beschäftigung der Ampel-Koalition mit der Eindämmung der Pandemie für nicht ausreichend. Nur knapp ein Viertel (24 Prozent) sieht das anders. Selbst von den Anhängern aller drei künftigen Koalitionsparteien meinen jeweils die meisten, dass hier nicht ausreichend dafür getan wird.

Corona-Maßnahmen müssten deshalb am besten jetzt sofort verschärft werden. Der Meinung ist ebenfalls eine große Mehrheit (70 Prozent) der Bundesbürger. Mehrheitlich gegen eine Verschärfung der Corona-Maßnahmen sind nur die Anhänger der AfD.

Die Ampel-Parteien wollen sich damit aber noch Zeit lassen: Erst Anfang Dezember wolle man über schärfere Corona-Maßnahmen in Deutschland beraten. Der neue Bund-Länder-Krisenstab solle die Situation täglich unter die Lupe nehmen. Nach diesen zehn Tagen werde man gemeinsam analysieren, ob weitere Maßnahmen nötig seien.

Bei der aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag von RTL Deutschland wurden 1.008 Menschen befragt. (khe)

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