Wut-Abgang bei Antalyaspor 

"Schande" macht Podolski stinksauer

Unzufrieden. Äußerst unzufrieden: Lukas Podolski.
Unzufrieden. Äußerst unzufrieden: Lukas Podolski.
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04. Juni 2021 - 9:15 Uhr

Der "Prinz" pestet

Oha, oha, die Laune ist, nunja, im Keller. Mindestens: Lukas Podolski hat den türkischen Fußball-Erstligisten Antalyaspor im Unfrieden (ist das eigentlich wirklich das richtige Wort?) verlassen. Weil der Klub sich nur via Twitter von dem früheren Fußball-Nationalspieler verabschiedete, reagiert der Prinz verärgert (ist das eigentlich wirklich das richtige Wort?).

"Was für eine Schande"

"Jeder Spieler, der für Antalyaspor gespielt hat, sollte einen Abschied bekommen, der seinem Namen würdig ist. Ich erwartete, dass sich unsere leitenden Angestellten bei mir persönlich bedanken und nicht über soziale Medien. Was für eine Schande", schrieb Podolski bei Twitter und fügte drei gesenkte Daumen an.

Podolskis Vertrag bei Antalya war zum Saisonende ausgelaufen, der 35-Jährige hatte sei Januar 2020 für den Klub gespielt. Antalya hatte am Donnerstag den knappen Satz "Wir danken unserem Spieler Lukas Podolski für seinen Einsatz und wünschen ihm viel Erfolg in seinem neuen Leben" getwittert.

Podolski ließ zuetzt immer wieder offen, wie es nach Antalyaspor für ihn weitergeht. Bevor er in die Türkei wechselte, hatte er nach seinen Bundesliga-Stationen beim 1. FC Köln und dem FC Bayern München bereits in England, Italien und Japan gespielt (tno/sid)