Feuer in Südeuropa im LivetickerFeuer erreicht Munitionslager des griechischen Militärs – Explosionen!

Südeuropa steht in Flammen! Tausende Menschen mussten auf der griechischen Insel Rhodos in Sicherheit gebracht worden. Doch auch in Italien, Spanien und weiteren Ländern ist die Gefahr groß. RTL informiert Sie hier im Liveticker über die aktuellen Entwicklungen.
Sie sind selbst von den Waldbränden betroffen und wissen nicht mehr weiter? Hier können Sie per E-Mail Hilfe bekommen: urlaubsretter@rtl.de

Feuer in Südeuropa - Alle aktuellen News im Liveticker

Key updates
Jan-Eric Kroeger

Urlaubsgebiete kehren allmählich zurück zur Normalität

Nachdem die Feuer zu einem Großteil in Griechenland unter Kontrolle sind, kehren die Urlaubsregionen des Landes am Mittelmeer wieder langsam zur Normalität zurück. Auch die geflüchteten Urlauber kommen zurück – was teils bizarre Bilder von Touristen vor der verbrannten Landschaft ergibt. 
Eine Frau spielt mit einem Ball vor einem verbrannten Wald an einem Strand in der Nähe des Dorfes Gennadi.
Eine Frau spielt mit einem Ball vor einem verbrannten Wald an einem Strand in der Nähe des Dorfes Gennadi. dpa
Jan-Eric Kroeger

Deutsche Familie auf Rhodos: "Hinterm Haus beginnt die Mondlandschaft"

Im beliebten Ferienort Gennadi auf Rhodos kehrten die Menschen am Mittwoch für Aufräumarbeiten zurück zu ihren Häusern. Die Ortschaft war in der Nacht auf Mittwoch gerade noch rechtzeitig vor den Flammen gerettet worden - so auch das Ferienhaus der Deutschen Carmen Di Ninni. "30 Meter hinter dem Haus beginnt die verbrannte Mondlandschaft", sagte Di Ninni, die mit ihrer Familie die vergangenen Tage im Hotel verbracht hat. Nun kann die Familie aus Monheim am Rhein (NRW) vorerst aufatmen.
Familie Di Ninni aus Monheim am Rhein (NRW) besitzt ein Ferienhaus auf Rhodos.
Familie Di Ninni aus Monheim am Rhein (NRW) besitzt ein Ferienhaus auf Rhodos. dpa
Sabrina Gerber

Feuer in Griechenland mehr und mehr unter Kontrolle


Die Feuer sind in allen betroffenen Regionen Griechenlands unter Kontrolle gebracht worden. Dies berichtete der staatliche griechische Rundfunk am Freitagmorgen unter Berufung auf den Zivildienst. Im Südosten der Ferieninsel Rhodos rund um Lindos seien fast alle Brände gelöscht, berichtete der staatliche Regionalsender der Stadt von Rhodos. Einige wenige Brandherde werden nach und nach beseitigt. Die Einwohner kehrten zurück und fingen mit den Räumungsarbeiten an. Die Brandgefahr bleibt allerdings weiter hoch. 
Jan-Eric Kroeger

Feuer erreicht Munitionslager des griechischen Militärs – Explosionen!

Ein Brand hat am Donnerstag ein Munitionslager der griechischen Luftwaffe in Mittelgriechenland erreicht. Explosionen waren kilometerweit zu hören, wie das Staatsfernsehen ERT berichtete. Wie die Deutsche Presse-Agentur aus Regierungskreisen erfuhr, sei das Munitionslager rechtzeitig evakuiert worden. "Wir haben eine schwierige Situation", sagte ein Sprecher der Feuerwehr im griechischen Rundfunk. Rund um das Munitionslager sei eine Sicherheitszone gebildet worden. Alle Einwohner in einem Umkreis von drei Kilometern sollten die Region verlassen, berichtete der staatliche Rundfunk. Mit einer Drohne versuchten die Feuerwehr indes, zusammen mit der Luftwaffe festzustellen, "was im Lager los ist". Erst dann werde man entscheiden, was gemacht werden müsse, sagte der Sprecher weiter. Aus Kreisen des Verteidigungsministeriums hieß es, die Explosionen seien womöglich durch einen Brand in der Gegend ausgelöst worden. Offiziell wurden keine Angaben zur Ursache gemacht.

Wie eine Reporterin des staatlichen Rundfunks berichtete, sind wegen der Druckwellen zahlreiche Fensterscheiben in der Region Nea Anchialos eingedrückt worden. Informationen über Verletzte lagen zunächst nicht vor. Die Feuerwehr könne wegen der Gefahr weiterer Explosionen nicht eingreifen. Auch aus der Luft könne kein Wasser abgeworfen werden, weil es gefährlich für die Piloten ist. Etwa eine Stunde nach den ersten Detonationen hätten die Explosionen Augenzeugen zufolge aufgehört, berichteten Reporter vor Ort. Wegen der starken Rauchbildung flüchteten Urlauber - mehrheitlich griechische Familien - zum Strand von Nea Anchialos. In der Region befindet sich einer der größten Flughafenstützpunkte der griechischen Luftwaffe. Das Munitionslager, das die Flammen erreichten, befinde sich rund vier Kilometer nördlich des Flughafens von Nea Anchialos, berichtete das Staatsfernsehen.

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