Geständnis einer Formel-1-Legende

Lewis Hamilton: "Ich wurde als Kind schikaniert"

Lewis Hamilton blickt auf eine schwere Kindheit zurück.
Lewis Hamilton blickt auf eine schwere Kindheit zurück.
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29. November 2021 - 11:47 Uhr

Ein Duell am Rande der Leaglität

Er ist DER Zweikampf der Formel-1-Saison: Lewis Hamilton und Max Verstappen kämpfen um den Titel in der Königsklasse. Heiße Duelle am Rande der Legalität. Auf und neben der Strecke. Für Rekordweltmeister Hamilton ist es nach eigenem Bekunden elementar, seinen Kontrahenten mit fairen Mitteln zu schlagen. Keine Tricks, keine provozierten Unfälle. Und das hat einen ganz bestimmten Grund, der viele Jahre zurückliegt.

"So hat mich mein Vater erzogen"

"Ich wurde als Kind schikaniert, sowohl in der Schule als auch auf der Strecke, und wir wollten sie auf die richtige Art und Weise bezwingen, nicht indem ein Auto ausfällt oder durch eine Kollision. Dann können sie nicht abstreiten, dass man besser ist", sagte der Mercedes-Pilot im Interview mit Motorsport Network Deutschland.

"So hat mich mein Vater erzogen. Er hat gesagt, ich soll die Antwort immer auf der Rennstrecke geben", betonte der Brite. "Wenn es zu Kollisionen kommt, können sie sagen: 'Oh ja, aber das ist passiert, das ist eine Taktik, die dieser Fahrer hat.' Ich will der sauberste Fahrer sein, durch Geschwindigkeit, durch harte Arbeit und Entschlossenheit. So kann man am Ende nicht leugnen, was ich erreicht habe."

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Hamilton lässt Rekorde purzeln

Und erreicht hat Hamilton in seiner glanzvollen Karriere fast alles, was man erreichen kann. GP-Siege, Poles, kaum ein Rekord, den er nicht pulverisiert hat. Sollte der 36-Jährige auch am Ende dieser Saison die Nase vorn haben, würde er Michael Schumacher hinter sich lassen und wäre mit acht Fahrertiteln alleiniger Rekordhalter in der Königsklasse. (tme)