Erstimpfungen gegen Omikron

Lauterbach in Sorge um Ungeimpfte

Karl Lauterbach mahnt Ungeimpte, sich mit einer Corona-Impfung selbst gegen das Virus zu schützen.
Karl Lauterbach mahnt Ungeimpte, sich mit einer Corona-Impfung selbst gegen das Virus zu schützen.
© imago images/Future Image, Frederic Kern via www.imago-images.de, www.imago-images.de

03. Januar 2022 - 10:39 Uhr

Impfung schützt auch vor Omikron

Den Ungeimpften gelte in den aktuell steigenden Zahlen durch die Omikron-Variante die Sorge von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach. Er verweist auf Erfahrungen aus England und mahnt Menschen, die sich bislang noch nicht grundimmunisiert haben, ihr eigenes Leben durch eine erste Corona-Impfung zu schützen.

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"Unsere Ungeimpften sind das Problem"

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach will die Zahl der Corona-Toten in der Omikron-Welle mit mehr Erstimpfungen senken. "Die erste Impfung senkt bereits nach 14 Tagen das Sterberisiko drastisch. Ich appelliere an die Menschen: Lassen Sie sich impfen!", sagt Lauterbach der "Bild am Sonntag" laut Vorabbericht.

Auf Twitter verweist Lauterbach auf einen Artikel des britischen "Telegraph". "Omicron führt zu SEHR vielen Krankenhauseinweisungen. Intensivfälle steigen auch, aber langsamer. Unsere Ungeimpften sind das Problem. Für sie könnte jetzt zumindest die erste Impfung Leben retten", so der Bundesgesundheitsminister.

Lese-Tipp: Trotz Omikron blickt Lauterbach optimistisch ins neue Jahr. Woran er diese Einschätzung festmacht, lesen Sie hier.

Auch striktes Maskentragen sei ein wirksames Mittel gegen die Ansteckung mit Omikron."Die Viruslast der Infizierten ist bei Omikron niedriger, deshalb wirken Masken besser." Bei Begegnungen mit anderen Menschen sollten alle unbedingt Masken tragen. Das gelte auch für Schüler in Klassenräumen.

Bundesweite Impfquote steigt weiter

An Silvester geimpft: Am letzten Tag des Jahres haben noch einmal mindestens 112.000 Menschen eine Impfung gegen das Coronavirus erhalten. Damit verfügen insgesamt 71,2 Prozent der Bürger über die Grundimmunisierung, für die in der Regel zwei Dosen erforderlich sind. Eine Auffrischungsimpfung erhielten nach Angaben des Robert Koch-Instituts (Stand: Samstag, 9.01 Uhr) bereits 38,7 Prozent der Bevölkerung.

Noch gar nicht geimpft sind 25,8 Prozent, also jeder vierte Bürger oder 21,5 Millionen Menschen - darunter auch rund vier Millionen Kinder, die vier Jahre oder jünger sind und für die bisher noch gar kein Impfstoff zugelassen ist. (Reuters/dpa/lra)

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