RTL/ntv-Trendbarometer - Schock-Zahlen für den CDU-Chef

Bei Laschet-Sieg verlieren 98 Bundestagsabgeordnete der Union ihren Job!

Würde sich CDU-Chef Armin Laschet gegen seinen Kontrahenten im Kampf um die Kanzlerkandidatur der Union, CSU-Chef Markus Söder, durchsetzen, drohen den Konservativen massive Verluste.
Würde sich CDU-Chef Armin Laschet gegen seinen Kontrahenten im Kampf um die Kanzlerkandidatur der Union, CSU-Chef Markus Söder, durchsetzen, drohen den Konservativen massive Verluste.
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21. April 2021 - 10:10 Uhr

Kampf um die Kanzlerkandidatur - Schockumfrage für CDU-Chef Armin Laschet

Würde sich CDU-Chef Armin Laschet gegen seinen Kontrahenten im Kampf um die Kanzlerkandidatur der Union, CSU-Chef Markus Söder, durchsetzen, drohen den Konservativen massive Verluste der Wähler. Das geht aus dem aktuellen RTL/ntv-Trendbarometer hervor.

Mehrheit würde CDU/CSU nicht mehr wählen

Die Mehrheit derer, die bei der Bundestagswahl 2017 CDU oder CSU gewählt haben, würde die Parteien derzeit nicht mehr wählen. Laut RTL/ntv-Trendbarometer wären aber auch von den 27 Prozent der Wahlberechtigten, die aktuell noch die Union wählen möchten, nur knapp zwei Drittel (65 Prozent) bereit, mit Laschet als Kanzlerkandidat bei ihrer Entscheidung zu bleiben. 35 Prozent würden eine andere Partei oder gar nicht wählen, wenn die Union den CDU-Vorsitzenden als Spitzenkandidaten aufstellen würde.

In Ostdeutschland und Bayern wollen sogar jeweils 39 Prozent der jetzigen Unions-Anhänger ihre Entscheidung für die Union revidieren, wenn Laschet sich als Kanzlerkandidat aufstellen lässt. Noch dramatischer ist die Wähler-Abwanderung bei den jungen, 18- bis 29-jährigen Unions-Anhängern: Von ihnen würden 44 Prozent nicht mehr CDU oder CSU wählen.

Bei Laschet-Kandidatur: Union würden knapp 100 Sitze verloren gehen

Der "Laschet-Faktor" würde die CDU/CSU nicht nur ein Drittel ihrer derzeitigen Anhänger kosten: die Partei würde in einem neu gewählten Bundestag fast 100 Sitze weniger erobern als 2017. Mit Armin Laschet als Kanzlerkandidat käme die Union momentan nur noch auf 148 Mandate, ein Minus von 98 Sitzen gegenüber 2017.

Kanzlerpräferenz: Söder 40, Laschet 19 Prozent

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Wenn die Deutschen ihre Kanzlerin oder ihren Kanzler selbst wählen könnten, hätte CSU-Chef Markus Söder weiterhin die Nase vorn. Wenn Annalena Baerbock für die Grünen und Olaf Scholz für die SPD die Gegenkandidaten wären, würden sich 40 Prozent für Söder entscheiden. Baerbock würde 23, Scholz 16 Prozent erreichen. Laschet käme gegen Baerbock und Scholz auf 19 Prozent und läge damit hinter Baerbock (23 Prozent) und knapp vor Scholz (16 Prozent).

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