RTL-Reporter berichtet von vor Ort

Vulkanausbruch - das passiert mit den geretteten Tieren von La Palma

02. November 2021 - 12:48 Uhr

Vulkanausbruch bringt auch Tiere in Not

Die Kanareninsel La Palma kommt einfach nicht zur Ruhe. Der Vulkan spuckt gerade so viel Lava, Rauch und Asche wie noch nie seit Beginn des aktuellen Ausbruchs, hinzu kommt das stärkste Erdbeben in der gleichen Zeit. Seit Wochen müssen sich die Bewohner in Sicherheit bringen. Nicht selten bleiben dabei Haustiere auf der Strecke, für die die Menschen in dieser bedrohlichen Situation keinen Platz haben. Zum Glück gibt es aber Organisationen, die sich den hilflosen Tieren annehmen. RTL-Reporter Dominique Fleckinger hat sich vor Ort selbst ein Bild gemacht. Seine Eindrücke und wie es den Tieren geht, sehen Sie im Video.

Die einen fliehen, die anderen gaffen

Seit dem Vulkanausbruch Mitte September hat die Lava nach Angaben des europäischen Erdbeobachtungssystems Copernicus mehr als 2500 Gebäude zerstört. Tausende Bewohner mussten bislang in Sicherheit gebracht werden, hinzu kommen zahlreiche Tiere.

Während die Menschen vor der heißen Lava und der Asche fliehen, zieht der Ausbruch aber auch Katastrophen-Touristen an. Und ein Ende der Katastrophe ist noch nicht in Sicht. Die letzten Ausbrüche sprechen sogar eher dafür, dass sie an Intensität zulegen. Und das kann jetzt sogar Wochen oder gar Monate so weitergehen. Der letzte Ausbruch im Jahr 1971 war übrigens in 24 Tagen beendet, der davor im Jahr 1949 nach 42 Tagen. (dfl/jdr/mol)