Tragisches Unglück im Kreta-Urlaub

Großvater will seine beiden kleinen Enkel (7, 8) aus Strömung retten und stirbt

Kretische Küste bei Gouves (Symbolfoto)
Kretische Küste bei Gouves (Symbolfoto)
© picture alliance / AA, Dimitris Lampropoulos

20. Oktober 2021 - 16:56 Uhr

Kinder konnten aus dem Meer geborgen werden

Tragischer Tod im Urlaub: Ein britischer Großvater ist vor der Küste der Mittelmeerinsel Kreta ums Leben gekommen, als er seine kleinen Enkel aus der starken Strömung retten wollte. Das berichtet die lokale Zeitung "cretapost".

Großvater versuchte, seine Enkel aus dem Wasser zu ziehen

Demnach ereignete sich das Unglück am Strand von Gouves, einem kleinen Ort an der Nordküste nahe der Hafenstadt Heraklion. Der 65-Jährige sei mit den beiden sieben und acht Jahre alten Kindern im Meer baden gegangen, als die starke Strömung all drei mitriss. Sie schafften es nicht mehr, selbst aus dem Wasser zu kommen.

Andere Badegäste und Arbeiter hätten das Drama beobachtet und den dreien Rettungsringe zugeworfen, heißt es weiter. Ein Rettungsschwimmer habe die Kinder schließlich aus dem Wasser ziehen können, so die Zeitung weiter.

Großvater schafft es nur auf einen Felsen, wo er starb

Der Großvater habe sich nur noch entkräftet auf einen Felsen retten können, wo er starb. "Wir haben versucht, ihn an Land zu ziehen, aber die Strömung war zu stark", zitiert das Blatt einen Augenzeigen.

Die beiden Kinder hätten einen Schock erlitten und seien ins Krankenhaus gebracht worden. Äußere Verletzungen hätten sie nicht. Der Großvater konnte nur noch tot geborgen werden. (uvo)