Baby kam in der 28. Schwangerschaftswoche zur Welt

Zu früh geboren: Wren verdankt ihr Leben einer Plastiktüte

Baby liegt mit einer Plastiktüte umwickelt im Krankenhaus
Fionas Baby kam in der 28. Schwangerschaftswoche zur Welt.
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Mama Fiona hatte Präeklampsie

Es sind wirklich herzzerreißende Bilder! Die kleine Wren musste zu früh auf die Welt geholt werden, wog bei ihrer Geburt nur 500 Gramm. Mama Fiona (34) litt während der Schwangerschaft an Präeklampsie, einer Schwangerschaftsvergiftung. Dass Wren überhaupt überlebte, verdankt die Kleine einer Plastitktüte.

Wren kam per Notkaiserschnitt zur Welt

Es ist das erste Mal, dass Fiona Prior diese Bilder mit der Öffentlichkeit teilt. Die 34-Jährige entwickelte 2019 während der Schwangerschaft mit ihrer Tochter Wren eine schwere Präeklampsie, die erst in der 28. Schwangerschaftswoche diagnostiziert wurde. Die Präeklampsie führte dazu, dass Fiona das HELLP-Syndrom entwickelte - eine seltene Erkrankung, bei der hohe Leberenzyme und niedrige Thrombozytenwerte dazu führen, dass die Organe im Körper versagen. Erschreckend: Fionas Krankheit führte sogar dazu, dass ihre Tochter seit der 24. Schwangerschaftswoche nicht mehr wuchs!

Wren musste schließlich per Notkaiserschnitt im St. Helier Hospital in Surrey geholt werden. Die Kleine wog gerade einmal 500 Gramm. „Sie war so klein. Ich war schockiert und einfach nur besorgt“, erinnert sich Mama Fiona.

Baby Wren kam schwer krank zur Welt

Damit der kleine Körper warm gehalten werden konnte, um die Überlebenschancen zu erhöhen, wurde Wren in eine Plastiktüte gewickelt. Der Clou: Das Klima in der Plastiktüte ist dem in der Gebärmutter sehr ähnlich. Erst nach einer Woche war es Mama Fiona überhaupt möglich, ihr Baby einmal im Arm zu halten.

Einen Monat nach der Geburt gab es Komplikationen. Bei Wren wurden Probleme mit dem Darm festgestellt. Die Kleine wurde in ein anderes Krankenhaus verlegt und musste operiert werden. „Eine erfahrene Krankenschwester dort sagte mir, sie würde sich immer an Wren erinnern, weil sie eines der kränksten Babys war, das sie jemals gesehen hatte“, so Fiona. Denn Wren hatte ebenso eine Sepsis, Gelbsucht und mehrere Infekte. „Das Ganze war unglaublich beängstigend, aber zum Glück verlief die Operation gut und sie wurde schließlich stärker.“

Fiona hält Baby Wren im Arm
Mama Fiona durfte ihr Baby erst eine Woche nach der Geburt das erste Mal im Arm halten.
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Wren geht im September in die Vorschule

Ganze 14 Wochen kämpfte die kleine Wren im Krankenhaus ums Überleben, bis sie schließlich nach Hause durfte – immer noch zwei Wochen vor ihrem errechneten Geburtstermin.

Heute ist Wren drei Jahre alt und Mama Fiona glücklich über ihr kleines Wunder. "Ich möchte sie weiterhin beschützen und ich habe Ehrfurcht vor ihr, für das, was sie alles überwunden hat.“ Sowohl Fiona als auch die Krankenschwestern sind sich sicher: Dass Wren sich so gut entwickelt hat, hatte auch mit ihrer lebensfrohen Art zu tun. Fiona genießt jede Sekunde mit ihrer Tochter. "Jetzt ist sie ein normales Kleinkind, das im September mit der Vorschule beginnt, und wir könnten nicht stolzer auf sie sein." (jar)

Fiona hält ihre Tochter Wren im Arm.
Heute geht es der kleinen Wren gut.
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