Juncker warnt vor "schwierigen Zeiten"

13. Februar 2016 - 8:30 Uhr

Der scheidende Eurogruppenchef Jean-Claude Juncker läutet die Alarmglocke: Die Euro-Krise sei keineswegs vorbei. Bei seinem Auftritt im Europaparlament richtete der langjährige Chef der Euro-Finanzminister an Europas Politiker eine deutliche Mahnung.

"Ich denke, die Zeiten werden schwierig", sagte Juncker. "Wir sollten der Öffentlichkeit und den nationalen Parlamenten nicht den Eindruck vermitteln, dass alle Schwierigkeiten hinter uns liegen." Mit klaren Worten warnte Juncker: "Wir sollten uns keinen Illusionen hingeben."

Juncker stellt sich damit in der Debatte um die Eurokrise gegen manch europäische Politiker, die bereits das Ende der Schuldenkrise ausgerufen haben. Dazu zählt etwa Frankreichs Präsident François Hollande. Auch Österreichs Finanzministerin Maria Fekter von der konservativen ÖVP sagte, die Krise sei vorbei.