Gefängnis-Essen zu ungesundMörder (35) ist zu dick für den Knast: Gericht schickt ihn nach Hause!

200 Kilo auf der Waage reichen aus, um aus der Haft zu kommen?
Dimitri Fricano (35) ermordet seine Freundin Erika Preti (25) 2017 im Urlaub auf Sardinien, danach schickt ein Richter ihn für 30 Jahre ins Gefängnis – eigentlich. Doch weil er hinter Gittern stark zunimmt, darf Fricano schon in der vergangenen Woche aus der Haft. Die Familie des Mordopfers ist empört.
RTL.de ist jetzt auch bei WhatsApp - HIER direkt ausprobieren!
Diät im Knast nicht möglich! Mörder (35) kommt frei, weil er zu dick ist
Als der Italiener aus dem Piemont 2019 seine Gefängnisstrafe antritt, wiegt er noch deutlich weniger. Doch vier Jahre hinter Gittern tun seiner Gesundheit offenbar nicht gut – körperlich wie psychisch. „Ich lebe im Rollstuhl, ich habe mich jahrelang nicht gewaschen, weil ich es nicht konnte, ich kam nicht aus der Zelle“, sagt der verurteilte Mörder der italienischen TV-Sendung Pomeriggio Cinque. Er sei mit rund 200 Kilogramm nicht nur stark übergewichtig und Raucher, sondern „jede Sekunde des Tages in Lebensgefahr“. Auf aktuellen Fotos in italienischen Medien ist die deutliche Gewichtszunahme zu sehen. Nach RTL-Informationen ist Fricano außerdem psychisch schwer krank.
Ein Turiner Gericht schickt Fricano vergangene Woche aus dem Knast! Das berichten mehrere italienische Medien.
Lese-Tipp: Mafia-Mörder tauchte als Masseur auf Sylt ab – wie blieb er so lange unentdeckt?
Der Gesundheitszustand des 35-Jährigen sei äußerst kompliziert und mit dem Gefängnisleben unvereinbar. Denn: Eine kalorienarme Ernährung, wie von Ärzten empfohlen, sei für Fricano in der Haft nicht möglich. Zudem sei die architektonische Beschaffenheit des Gefängisses hinderlich. Jetzt darf Fricano seine restliche Strafe im Hausarrest verbüßen, wo er gesünder leben kann. Den Antrag dafür stellt die Staatsanwaltschaft selbst.
Dieser Fall polarisiert in ganz Italien!
00:58Bulldozer kracht in Bauernmarkt – zahlreiche Tote und Verletzte
00:32Sturm lässt historischen Torbogen einstürzen – als Motorrad durchfährt
01:39Fall Noelia Castillo (†25): Hier wollte ihr Vater sie vom Leben überzeugen
00:32Timmy schwimmt wieder! RTL-Reporter entdecken den Wal in Bucht vor Wismar
01:05DSDS-Juror Dieter Bohlen wagt erneuten Raubfisch-Tauchgang
02:10Fettleber bei Evelyn Burdecki! Arzt erklärt: SO wird man Erkrankung wieder los
00:41Einbruch mit Moped! Rentner (70) dringt in Regierungssitz ein – und fordert DAS!
00:57Halbnackt in der Küche! Superstar verführt Fans mit dieser heißen Back-Show
01:15Flucht aus Polizeiwagen! Frau klettert durch Autofenster – in Handschellen
02:32Song geklaut? Anders will Rihanna verklagen
00:35Betty Taube muss die Tanzfläche räumen
00:40Wolfs-Angriff mitten in Hamburg
00:44Pleiten, Pech und Pannen! Werkstattmitarbeiter verursacht drei Unfälle – binnen Minuten
00:58Plötzlich aufgetaucht! Surfer rast in Wal
01:03Während Ausflug! Influencer schießt plötzlich auf Alligator – vor laufender Kamera
02:10Kurze Verschnaufpause! Diese Pläne haben die „Let’s Dance“-Kandidaten für Ostern
00:46Céline Dion ist zurück auf der Bühne
06:49Joel Mattli sahnt die ersten 30 Punkte der Staffel ab
01:30Polizei mit Großaufgebot vor Ort
01:10Kampf der Giganten! Elefant zertrümmert Stoßzahn seines Rivalen
Mord geschah 2017 wegen Streit über Essen
Allen voran die Eltern des Opfers sind empört über die Entscheidung des Gerichts. „Es ist beschämend, dass ein zu 30 Jahren Haft verurteilter Mörder nach Hause gehen kann, weil er fettleibig ist. Ich kann mir nicht vorstellen, ihn auf der Straße oder beim Arzt zu treffen. Dieser Mann muss zurück ins Gefängnis“, zitiert Today.it Fabrizio Preti, Erikas Vater. Die Opferfamilie soll im selben Ort wohnen. RTL weiß: Aktuell hält sich Fricano an einem unbekannten Ort in der Nähe von Turin auf.
Lese-Tipp: Italiens schlimmster Mafia-Boss ist tot - seine brutalen Verbrechen schockierten die Welt
Essen soll übrigens auch der Auslöser für den Mord 2017 gewesen sein. Weil Fricano zu viele Krümel beim Essen eines Brotes verursacht haben soll, hatte Preti ihn zurechtgewiesen. „Sie hat mich wegen des Brotes beleidigt und mir dann auf den Kopf geschlagen, also habe ich sie getötet“, soll der Mörder später der Polizei gesagt haben. 57 Messerstiche hatte die Leiche der 25-Jährigen aufgewiesen. Nur sechs Jahre nach der Tat darf Fricano sein Brot nun wieder daheim essen. (jak)


