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Innenministerium: Keine Blockade bei NSU-Aufklärung

Innenministerium: Keine Blockade bei NSU-Aufklärung

Das Bundesinnenministerium hat Blockade-Vorwürfe aus dem NSU-Untersuchungsausschuss zurückgewiesen. Ein Sprecher des Ministeriums betontein Berlin, dass die Arbeit des Ausschusses "im Rahmen des rechtlich Möglichen" unterstützt werde und dass dem Gremium "alle relevanten Informationen für seine Arbeit vorliegen".

Der Ausschussvorsitzende Sebastian Edathy (SPD) hatte in der 'Bild am Sonntag' mit dem Bundesverfassungsgericht gedroht, weil das Innenministerium Auskünfte über einen wichtigen V-Mann aus dem NSU-Umfeld verweigere. Der Neonazi soll unter dem Decknamen 'Corelli' zehn Jahre lang in der rechtsextremen Szene gespitzelt haben.