RTL-Reporter durchlebt "Hölle"

Im Wald verschwunden: Wo ist Hündin Berta?

07. Mai 2021 - 14:11 Uhr

Fieberhafte Suche nach entlaufenem Hund

"Für mich die Hölle" – so beschreibt Marcus Seesing seine Gefühle. Unserem Reporter ist passiert, wovor sich wohl jeder Hundebesitzer fürchtet: Seine Berta ist in einem kurzen Moment der Unaufmerksamkeit durch die Haustür entwischt, über eine Schnellstraße in den Wald gerannt und seitdem verschwunden. Für Marcus beginnt eine verzweifelte Suche – doch er bekommt dabei Unterstützung von echten Profis. Wird er es schaffen, Berta nach Hause zurückzuholen? Das erfahren Sie im Video!

Tierermittlung: Über 90 Prozent Erfolgsquote

Berta kam aus einem rumänischen Tierheim in Marcus' Familie. Freundlich, aber noch scheu. Nach knapp zwei Tagen in ihrem neuen Zuhause geschieht dann das Unglück: Berta rennt weg, und unser Reporter ist voller Sorge: "Lebt sie noch? Ist sie verletzt? Und kann ich überhaupt noch was tun?", fragt er sich, nachdem er sowohl Polizei als auch Tierrettung verständigt und die Hündin nach Tagen immer noch nicht wiedergefunden hat.

Beim "Suchhundezentrum Köln" findet er schließlich Hilfe. Das Team arbeitet als ehrenamtliche Tierermittlung – und das nach eigener Aussage mit einer unglaublichen Erfolgsquote: "In über 90 Prozent der Fälle" kann das entlaufene Tier laut Organisator Ralf Hölz wiedergefunden werden.

Lebendfallen und Spürhunde

Mit Erfahrung, schmerzfreien Lebendfallen und ausgebildeten Spürhunden setzen Ralf und sein Team alles daran, verschwundene Tiere wohlbehalten zu Frauchen oder Herrchen zurückzubringen. Auch Marcus kämpft mit vollem Einsatz um Berta – schlaflose Nächte inklusive. In welchem Moment er nach Tagen schließlich neue Hoffnung schöpft, sehen Sie oben im Video.

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Haustier entlaufen - und jetzt?

Die wohl wichtigste Methode, um Ihr Haustier zu schützen, ist ein Chip. Über kostenlose Haustierregister wie Tasso kann Ihr Liebling dann im Ernstfall schnell zugeordnet werden. Aber: "Es ist das A und O, dass Tiere nicht nur mit einem Transponder gekennzeichnet, sondern anschließend auch registriert werden", betont Sonja Slezacek, Referentin für Pressearbeit bei Tasso.

Sollten Hund oder Katze auch nach ausgedehnter Suche nicht wieder auftauchen, verständigen Sie die Polizei und informieren Sie Ihre Nachbarn. Auch Suchplakate können helfen. Im Schreckmoment selbst ist es wichtig, dem ersten Impuls – nämlich hinterherrennen und rufen – zu widerstehen, empfiehlt Ralf Hölz: "Genau das ist schon die falsche Reaktion. Wenn das Ganze in der Nähe von zu Hause passiert ist, ist es viel wichtiger, erstmal Ruhe reinzubringen, zum Beispiel die Haustür aufzulassen und überhaupt am Entlaufort zu bleiben."

Worauf Sie außerdem achten sollten, um gerade junge Hunde vor Diebstahl zu schützen, erfahren Sie hier!

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