Knast statt Psychoklinik!

"Horror-Haus" von Höxter: Frauen-Quäler Wilfried W. muss Psychiatrie verlassen

ARCHIV - KOMBO - Der Angeklagte Wilfried Max W. und die Angeklagte Angelika W. sitzen am 13.12.2016 im Landgericht Paderborn (Nordrhein-Westfalen). Im Mordprozess um die tödlichen Misshandlungen im sogenannten Horrorhaus von Höxter befragt das Landge
Fortsetzung im Mordprozess von Höxter
gki sab jai cv fpt, dpa, Guido Kirchner

„Horror-Haus“ von Höxter: Der Verurteilte quälte Frauen

Fast zwei Jahre nach dem Urteil im "Horror-Haus"-Prozess hat die Strafvollstreckungskammer des Landgerichts Münster entschieden, dass Wilfried W. (50) bei Begehung der Taten schuldfähig war und doch nicht in die Psychiatrie gehört. Das berichtet das „Westfalen Blatt“. Wilfried W. wird jetzt in ein gewöhnliches Gefängnis verlegt.

„Horror-Haus“-Frauen-Quäler ist voll schuldfähig

Der Mann und seine Ex-Frau Angelika W. (51) hatten in ihrem Haus in Höxter-Bosseborn über Jahre Frauen gequält, zwei waren gestorben . Im Oktober 2018 verurteilte das Landgericht Paderborn Angelika W. wegen Mordes und versuchten Mordes zu 13 Jahren Haft, ihren Ex-Mann zu elf Jahren. Er galt allerdings wegen einer Intelligenzminderung und einer Persönlichkeitsstörung als vermindert schuldfähig und kam deshalb in die Christopherus-Klinik für Forensische Psychiatrie in Münster.