Mit Wärmelüftern am Leben gehalten

Horror-Crash: Fahrer vier Stunden eingeklemmt - bei minus 7 Grad!

Unfall
Der Fahrer des Auto-Transporters war vier Stunden lang in der Kabine eingeklemmt.
deutsche presse agentur

Diese vier Stunden müssen sich wie eine Ewigkeit angefühlt haben. Am Donnerstagnachmittag (15. Dezember) raste der Fahrer eines Autotransporters in ein Stauende auf der A12 zwischen Briesen und Fürstenwalde. Und als wäre das noch nicht genug: Ein geladener Pkw rutschte beim Aufprall nach vorne und quetschte den Fahrer in der Kabine ein. Die Rettungskräfte brauchten ganze vier Stunden, um den eingeklemmten Fahrer zu befreien – bei frostigen minus 7 Grad.

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Bergekran
Nur durch einen Bergekran konnten sich die Rettungskräfte Zugang zum Verletzten verschaffen.
deutsche presse agentur

Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit führte zu den wohl schlimmsten Stunden dieses Autotransporter-Fahrers. An einem Stauende raste der Mann in das Heck eines Lkw – mit voller Wucht. Der Aufprall war so heftig, dass sich die geladenen Autos lösten und nach vorne rutschten. Der Mann wurde in der völlig zerstörten Fahrerkabine eingeklemmt.

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Die Bergung des Mannes gestaltete sich als extrem schwierig. Ein Bergekran musste angefordert werden, weil die Kabine des Transporters von keiner Seite zugänglich war. Erst danach kam die Feuerwehr nah genug an den Verletzten, um ihn aus dem Unfallwrack zu schneiden. Mit Wärmelüftern und Infusionen hielten die Rettungskräfte den Mann am leben.

Es war ein Rettungseinsatz, der an die Substanz ging – nicht nur wegen des schrecklichen Unfalls, auch wegen der eisigen Minustemperaturen. Doch am Ende ist glücklicherweise alles gut ausgegangen. „Die Jungs haben alle einen super Job gemacht. Ich gehe davon aus, dass der Verletzte überleben wird!“ bilanzierte Feuerwehrchef Holger Wenzel. (xas)