Kopfschmerzen, Schwitz-Attacken, schwere Beine?

Diese Pflanzen helfen gegen Hitze-Beschwerden

Wenn die Hitze Sie lahmlegt, können einige Heilpflanzen helfen!
Wenn die Hitze Sie lahmlegt, können einige Heilpflanzen helfen!
© dpa-tmn

20. Juli 2021 - 10:53 Uhr

Cool bleiben mit Salbei, Pfefferminze & Co.

Während sich die einen über viel Sonne und warme Sommernächte freuen, bekommen andere bei Hitze körperliche Probleme. Ob Kopfschmerzen, durchschwitzte Nächte oder geschwollene Beine – nicht jeder verträgt solche Temperaturen gut. Doch mit der Kraft bestimmter Pflanzen lassen sich viele Beschwerden lindern!

Pfefferminzöl gegen Kopfschmerzen

Pfefferminzöl
Pfefferminzöl hilft erwiesenermaßen gegen Kopfweh.
© picture alliance

Bevor Sie beim wetterbedingten Brummschädel eine Tablette einwerfen, kann es schon helfen, einige Tropfen Pfefferminzöl* in die Schläfen zu massieren. Laut einer Studie der Uniklinik für Neurologie in Kiel können seine ätherischen Wirkstoffe denselben Effekt erzielen wie ein Gramm Paracetamol, weil sie Schmerz-Botenstoffe hemmen. Die Wirkung tritt demnach etwa 15 bis 30 Minuten nach dem Auftragen ein und ist bei zehnprozentigem Pfefferminzöl in alkoholischer Lösung am ausgeprägtesten.

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Rotes Weinlaub gegen schwere Beine

Ein Blatt in rotem Weinlaub
Viele schwören bei Beinbeschwerden auf Rotes Weinlaub.
© dpa

Schätzungsweise 32 Millionen Deutsche haben leichte Venenbeschwerden. Vor allem an heißen Tagen können diese zu geschwollenen, schweren und sogar schmerzenden Beinen führen – denn durch die geweiteten Gefäße dringt vermehrt Wasser ins umliegende Gewebe.

Rotes Weinlaub kann hier bei regelmäßiger Anwendung helfen: Wie die Apotheken-Umschau erklärt, enthält es Flavonoide – Pflanzenstoffe, die gefäßschützend wirken und die Bildung von Entzündungsbotenstoffen hemmen. Schwellungen, Wassereinlagerungen und Schmerzen werden gemindert. Weinlaub kann als Creme, Gel oder Tabletten aus Trockenextrakt* angewendet werden; die positive Wirkung zeigt sich allerdings erst nach einigen Wochen.

Auch die Rosskastanie verfügt über ähnliche venenfreundliche Eigenschaften. Halten die Beschwerden allerdings länger an oder werden sogar schlimmer, darf eine ärztliche Abklärung nicht fehlen.

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Salbei gegen übermäßiges Schwitzen

Salbeiblätter und -tee
Salbeitee hilft nicht nur bei Erkältungen

Schwitzen bei Hitze ist richtig und gesund, schließlich wird der Körper dadurch heruntergekühlt. Wenn es allerdings überhand nimmt, fühlen sich Betroffene oft unwohl, und auch die Nächte in einem durchgeschwitzten Bett können richtig ruhelos werden.

Echter Salbei (Salvia officinalis L.) kann hier für Abhilfe sorgen. Er wird traditionell gegen übermäßiges Schwitzen eingesetzt, was durch die Europäische Arzneimittel-Agentur bestätigt wurde. Laut Apotheken-Umschau weisen einzelne Untersuchungen auf eine Schweißreduktion um 50 Prozent hin.

Schwitzen Sie generell verstärkt, empfiehlt sich Salbeitee: Je zwei Gramm Blätter oder einen Beutel zwei- bis dreimal täglich mit 150 Milliliter Wasser übergießen, zehn Minuten ziehen lassen und abgekühlt trinken. Auch Fertigarzneimittel mit Salbeitrockenextrakt* können Wirkung zeigen. Bei lokal verstärktem Schwitzen kann das Betupfen mit Salbeitinktur helfen.

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Aloe Vera für sonnengestresste Haut

aloe vera gel on wooden spoon with aloe vera on wooden table
iStock 000080023081 Large.jpg

Die verstärkte UV-Strahlung im Sommer kann unsere Haut reizen. Das Gel der tropischen Aloe-vera-Pflanze* spendet Feuchtigkeit, hat eine kühlende und gleichzeitig desinfizierende Wirkung, erklärt Hautärztin Dr. Uta Schlossberger. Die enthaltenen Vitamine tragen außerdem dazu bei, dass sich die Haut schneller regeneriert. Ein Sonnenbrand kann so also nicht ungeschehen gemacht, aber zumindest gelindert werden. Auch bei juckenden Mückenstichen kann Aloe vera helfen. Aber Achtung: Nicht auf offenen Wunden anwenden! (rka)

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