WM-Aus für Dänin Mia Rej Bidstrup 

Glück im Unglück: Diagnose nach Verletzungsschock bei Handball-WM

Mia Rej Bidstrup.
Mia Rej Bidstrup.
© Imago Sportfotodienst

05. Dezember 2021 - 9:27 Uhr

Diagnose nach Tränen-Drama: "Nur" das Innenband betroffen

Es war die Schockszene bei der Handball-WM der Frauen. Eine Mitspielerin fiel am Donnerstag auf das Bein der dänischen Nationalspielerin Mia Rej Bidstrup, ihr Knie wurde nach hinten überdehnt. Die Schmerzensschreie hämmerten durch die Arena in Barcelona. Die ganze Halle stand unter Schock. Der dänische Verband hat nun die Diagnose und ein Statement der 31-Jährigen veröffentlicht. Sie hatte Glück im Unglück.

Bidstrup "erleichtert" und "sauer"

Mia Rej Bidstrup liegt auf dem Hallenboden und wird behandelt.
Mia Rej Bidstrup liegt auf dem Hallenboden und wird behandelt.
© Imago Sportfotodienst

Die Nationalspielerin hat sich bei der Aktion das Innenband am rechten Knie verletzt. Nach dem ersten Schock und den Bildern gehört das wohl in die Kategorie "Glück im Unglück" und ist fast schon ein kleines Adventswunder. Kreuzband und Meniskus blieben nach Aussage der Rückraumspielerin verschont.

"Ich bin natürlich erleichtert über diese Nachricht", sagte die Handballerin, die schon zwei Mal in ihrer Karriere mit einem Kreuzbandriss lange Zeit ausgefallen war. Auch diesmal sei der erste Gedanke gewesen: Hoffentlich nicht das Kreuzband! Trotzdem bedeutet die Innenband-Verletzung das WM-Aus für sie. Deswegen sei sie noch "stinksauer", aber "ich wünsche den Mädels alles Gute".

Wie der Verband mitteilte, reiste Bidstrup am Freitagabend zurück nach Dänemark, um dort wieder fit zu werden. "Wir wünschen eine gute Genesung," so der Verband. Die Dänin war nach der Knie-Kollision am Donnerstag noch auf dem Feld verarztet worden und schnellstmöglich in ein Krankenhaus in der Nähe von Barcelona gebracht worden. Ihr Trainer hatte im dänischen TV gesagt: "Es tat schon nur beim Zuschauen weh." (msc)