Senat bietet zielgerichtet Möglichkeiten an

Hamburg: Weiterhin kostenlose Corona-Testangebote

Auch künftig wird kaum jemand in Hamburg für einen Corona-Test Geld zahlen müssen. Foto: Kira Hofmann/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild
Auch künftig wird kaum jemand in Hamburg für einen Corona-Test Geld zahlen müssen. Foto: Kira Hofmann/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild
© deutsche presse agentur

17. September 2021 - 8:04 Uhr

Ohne Bezahlung: Corona-Tests vor Heim-Besuchen

Für die einen ein Druckmittel, für die anderen eine notwendige Kosteneinsparung: Die geplante Abschaffung des kostenlosen Bürgertests. Doch auch künftig wird kaum jemand in Hamburg für einen Corona-Test Geld zahlen müssen. Denn wer Verwandte im Heim besucht, kann danach auch ins Kino gehen.

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Zielgerichtete Testangebote

Auch nach dem Aus für den Gratis-Schnelltest werden sich Hamburger in vielen Einrichtungen kostenlos auf das Coronavirus untersuchen lassen können. "Trotz des Wegfalls der kostenlosen sogenannten Bürgertestung wird es weiterhin zielgerichtete, kostenlose Testangebote geben", erklärte der Senat auf eine Kleine Anfrage des Linken-Bürgerschaftsabgeordneten Deniz Celik.

Flächendeckendes Angebot wird abgeschafft

Als Beispiel nannte der Hamburger Senat Pflegeheime, Krankenhäuser und andere Einrichtungen mit gefährdeten Personengruppen. Auch in Schulen und Kitas werde weiterhin kostenlos getestet. Für enge Kontaktpersonen von Infizierten sowie für alle Menschen mit Krankheitssymptomen blieben die Gratis-Angebote ebenfalls bestehen. Es sei aber nicht verhältnis- und zweckmäßig, ein flächendeckendes und anlassloses Angebot an Kostenlos-Tests aufrechtzuerhalten, hieß es.

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Schnelltest kostet den Bund 11.50 Euro

Nach einem Beschluss von Bund und Ländern sollen die sogenannten Bürgertests ab 11. Oktober nicht mehr kostenlos sein. Bislang zahlt der Bund 11,50 Euro pro Schnelltest. Für den genaueren PCR-Test gibt es nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums etwa 43 Euro von der gesetzlichen Krankenkasse.

Schnelltest unter Aufsicht vor einer 3G-Einrichtung möglich

Wer nicht geimpft oder von Corona genesen ist, braucht für den Zugang zu Einrichtungen und Veranstaltungen mit dem "3G"-Modell ein negatives Test-Ergebnis; entweder von einem maximal 24 Stunden alten Schnelltest oder von einem bis zu 48 Stunden alten PCR-Test. Nach der aktuellen Hamburger Corona-Verordnung kann auch direkt vor dem Betreten einer 3G-Einrichtung ein Schnelltest unter Aufsicht einer geschulten Person gemacht werden. (dpa/nid)