Hamburg: Musste Tolga Cans Hund sterben, weil der Tierarzt gepfuscht hat?

31. August 2018 - 16:11 Uhr

Veterinär Schrader wehrt sich gegen den Vorwurf

Tolga Can will vor allem eines: "Gerechtigkeit". Der Hamburger trauert um seinen Hund Tycoon. Für Can ist klar, dass der Tierarzt Steven Schrader ihn auf dem Gewissen hat. Starb die französische Bulldogge, weil bei einer Operation Fehler passiert sind? Schrader lässt sich diesen Vorwurf nicht gefallen – jetzt muss ein Gericht den Fall klären.

Bulldogge Tycoon litt am Brachycephalen-Syndrom

Hund Tycoon.
Tolga Can trauert um seinen Hund Tycoon.
© RTL, RTLi, unbekannt

Fakt ist: Tycoon musste nach wochenlangen Qualen eingeschläfert werden. Dabei sollte die Behandlung sein Leben eigentlich erleichtern. Wie viele Bulldoggen litt auch der einjährige Rüde am Brachycephalen-Syndrom, das Probleme bei der Atmung mit sich bringt. "Vor der ersten OP, hatten wir leichten Schleim, wenn er viel gelaufen ist und ein leichtes Grunzen zwischendurch", sagt Can. Doch der Gesundheitszustand des Hundes wurde nach dem Eingriff nicht besser, sondern schlechter.

Tycoon kam ein zweites Mal unters Messer. Danach konnte er kaum noch Gassi gehen, hat nichts mehr gefressen. Der Anfang vom Ende. Bulldogge Tycoon musste später eingeschläfert werden. Liegt die Schuld daran bei Tierarzt Steven Schrader, wie Tolga Can behauptet? Wir haben den Tierarzt mit den Vorwürfen konfrontiert. Wie Schrader darauf reagierte, erfahren Sie im Video. Der Veterinär ist sicher, dass er keinen Fehler gemacht hat. Schließlich habe er diesen Eingriff tausende Male durchgeführt.