Ausgangssperre bleibt

Hamburg lockert trotz Inzidenz unter 100 nicht

In Vertretung für Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) informierte Senatssprecher Marcel Schweitzer über das weitere Vorgehen der Hansestadt
In Vertretung für Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) informierte Senatssprecher Marcel Schweitzer über das weitere Vorgehen der Hansestadt
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04. Mai 2021 - 16:30 Uhr

Senat informiert über weiteres Vorgehen

Der Hamburger Senat hat am Dienstag (04. Mai) über das weitere Vorgehen der Hansestadt in der Coronapandemie informiert. Demnach halte die Stadt zunächst an den harten Maßnahmen weiter fest, bis die Inzidenz stabil unter 100 sei, wie der Sprecher des Senats Marcel Schweitzer mitteilte: "Wenn die Inzidenz fünf Tage unter 100 liegt, wird die Ausgangssperre zurückgenommen und auch über weitere Lockerungen im Bereich Schule und Kita beraten."

Inzidenz in Hamburg am Montag unter 100

Nach den Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) lag die Inzidenz in Hamburg am Dienstag mittlerweile bereits fünf Tage unter 100. Damit müssten nach dem Bundesinfektionsschutzgesetz Regelungen wie die Ausgangssperre in der Hansestadt zurückgenommen werden. Hamburg beruft sich jedoch auf eigene Zahlen, aber auch die lagen am Montag erstmals seit Mitte März unter 100. Allerdings stieg die Zahl am Dienstag wieder auf knapp über 100. Deshalb verkündete der Senatssprecher Schweitzer am Dienstag, dass man die Entwicklung weiter abwarten wolle und zunächst an den Maßnahme festhalte, die sich ausgezahlt hätten: "Ich denke, es ist uns gelungen, die dritte Welle zu brechen. Es ist ein Erfolg, der gezeigt hat, dass unser Verhalten das Virus beeinflusst."

Nächste Sondersitzung des Senats am Freitag

Allerdings wolle man einen Jojo-Effekt vermeiden und deshalb die Inzidenz weiter drücken. Für Lockerungen müsse die Inzidenz deshalb fünf Tage in Folge unter 100 sein. Um diese Entwicklung im Auge zu behalten und neu zu bewerten, kommt der Senat am Freitag (07. Mai) zu einer Sondersitzung zusammen. Neben den Lockerungen für alle aufgrund der Inzidenz soll dort zudem über Lockerungen für vollständig geimpfte Personen entschieden werden.

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