20 Menschen in Quarantäne

Trotz 2G: Corona-Ausbruch in einer Bar auf St. Pauli

20 von 200 Gästen haben sich trotz 2G-Regel in einer Bar mit Corona infiziert. (Symbolbild) Foto: Axel Heimken/dpa
20 von 200 Gästen haben sich trotz 2G-Regel in einer Bar mit Corona infiziert. (Symbolbild) Foto: Axel Heimken/dpa
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06. Oktober 2021 - 17:14 Uhr

20 von 200 Gästen sind betroffen

20 Menschen haben sich in einer Bar im Hamburger Stadtteil St. Pauli mit dem Corona-Virus angesteckt. Und das, obwohl hier die 2G-Regel gilt. Zutritt haben also eigentlich nur Geimpfte und Genesene. Es gebe keinerlei Anzeichen, dass es in der Bar Verstöße gegeben habe, so ein Sprecher der Sozialbehörde. In der Bar haben sich insgesamt etwa 200 Personen aufgehalten.

Quarantäne nur für positiv Getestete

Die 20 positiv getesteten Gäste müssen nun für zwei Wochen in Quarantäne. Für alle anderen Gäste der Bar gilt: Eine Massenquarantäne wie noch vor der Einführung von 2G wird es nicht geben, so die Sozialbehörde. Wer sich nicht krank fühlt, brauche sich demnach auch nicht testen zu lassen. Martin Helfrich, Sprecher der Gesundheitsbehörde, rät trotzdem zur Vorsicht: "Wer Kontaktperson war, obwohl man geimpft ist und möglicherweise mit Infizierten in Kontakt ist, der sollte sich selbst beobachten und prüfen: Entwickle ich Symptome? Wenn man Symptome hat, dann macht es auch Sinn, einen Test zu machen, um Gewissheit zu haben und sich gegebenen falls in Quarantäne begeben."

Behörden halten an 2G-Regel fest

Keiner der Infizierten habe schwere Verläufe, so die Gesundheitsbehörde am Mittwoch. Denn noch immer gilt: Wer geimpft sei, erkranke deutlich seltener schwer an Corona. Die Bar selbst habe sich an alle geltenden Regeln gehalten. Einen Grund, von der 2G-Regel abzurücken, sieht die Behörde nach diesem Vorfall deshalb nicht. (dpa/fst)