Plötzlich soll der 19-Jährige in Hamburg zugestochen haben

Blutbad kurz nach Mitternacht: Tödliche Messerattacke auf Vater und Sohn

14. September 2021 - 11:31 Uhr

Messerstecherei in Hamburg-Altona: Vater stirbt auf der Straße, Sohn überlebt

Es muss ein regelrechtes Blutbad gewesen sein, das der 19-Jährige mutmaßliche Täter in der Nacht zu Sonntag in Hamburg-Altona anrichtet. Warum er auf einen 28-Jährigen und dessen 57-jährigen Vater einsticht, versuchen Staatsanwaltschaft und Mordkommission gerade zu ermitteln. Tragischer Fakt ist, dass für den 57-jährigen Hamburger jede Hilfe zu spät kommt, er stirbt auf der Straße. Seinem Sohn können Ärzte durch eine Notoperation das Leben retten.

Was die Polizei zum Geschehen sagt, sehen Sie im Video.

Vor tödlicher Attacke kommt es zum Streit

Aus bislang unbekannter Ursache soll es kurz nach Mitternacht zu einem Streit zwischen dem Sohn und dem Heranwachsenden gekommen sein, heißt es in einer Mitteilung der Polizei. Beide sollen sich kurz zuvor erst kennengelernt haben. Dann habe der mutmaßliche Täter mit einem Messer auf die Oberkörper der Männer eingestochen. Zeugen sehen das Drama und zahlreiche Anrufe hätten den Polizeinotruf erreicht, erklärte am Montag ein Sprecher RTL gegenüber.

Not-OP rettet den Sohn

Rettungskräfte versuchen am Tatort vergeblich den 57-Jährigen wiederzubeleben. Der Vater stirbt noch vor Ort an seinen schweren Verletzungen. Sein 28 Jahre alter Sohn wird mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Ärzte können seinen Zustand nach Polizeiangaben durch eine Notoperation stabilisieren und es besteht keine Lebensgefahr mehr.

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Polizei Hamburg nimmt 19-jährigen Verdächtigen fest

Die Familienangehörigen von Vater und Sohn werden durch das Kriseninterventionsteam des Deutschen Roten Kreuzes betreut. Schon kurz nach der Tat gerät ein 19 Jahre alter Deutscher in den Fokus der Polizei. Beamte nehmen den Tatverdächtigen schon wenige Stunden später in Hamburg-Iserbrook fest. Es wird Haftbefehl erlassen. "Der Haftbefehl ist wegen Totschlags in Tateinheit mit vorsätzlichem Totschlag ergangen", sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Allerdings macht der 19 Jahre alte Deutsche vor dem Haftrichter am Montag keine Angaben zur Sache. (nid)

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