Günstig und gut

Diese Federkern-Matratzen überzeugen Stiftung Warentest

Zwei günstige Matratzen-Marken schnitten im Test besonders gut ab.
Zwei günstige Matratzen-Marken schnitten im Test besonders gut ab.
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22. September 2021 - 17:37 Uhr

Schlechter Schlaf? Vielleicht ist die Matratze schuld!

Sie schlafen nicht gut? Neben Faktoren wie Stress, Lärm oder dem falschen Essen kann daran auch die falsche Matratze schuld sein. Wer einmal zu einer perfekt geeigneten gewechselt hat, weiß: Der Unterschied am Morgen ist wie Tag und Nacht. Stiftung Warentest hat jetzt 14 Federkern-Matratzen ab 200 Euro untersucht und festgestellt: Für einen erholsamen Schlaf muss man kein Vermögen ausgeben. Das sind die Testsieger.

Für wen ist eine Federkern-Matratze die richtige?

Die Federkern-Matratze ist ein Klassiker unter den Schlafunterlagen und kann vor allem aufgrund des guten Feuchtigkeitstransports und der geringen Wärmedämmung überzeugen - was vor allem für starke Schwitzer und alle, denen es schnell zu warm wird, wichtig sein dürfte. Aber egal, ob Warm- oder Kaltblüter: Für Schläfer ist entscheidend, dass sie richtig liegen. So sollten Seitenschläfer mit Schultern und Becken ähnlich tief und nicht zu stark einsinken. Rückenschläfer dürfen hingegen nicht das Gefühl haben, auf einer Hängematte zu liegen.

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Aktueller Test: Federkern schlägt Schaumstoff

Im aktuellen Test wurden 14 Federkern-Matratzen geprüft. Dabei wurde jedes Modell sowohl in der schmalen Standardgröße von 90 mal 200 Zentimeter als auch in der breiten Version von 140 mal 200 Zentimeter untersucht. Die Kosten liegen zwischen rund 200 und 400 Euro für die schmale Ausführung, die breiten Pendants sind für rund 270 bis 870 Euro zu haben.

Das Ergebnis: Die Federkern-Matratzen schneiden besser ab als die Schaumstoff-Modelle im Test aus dem Frühjahr. Die Hälfte aller Kandidaten erzielt eine gute Gesamtnote, darunter sowohl schmale als auch breite. Schlechter als "befriedigend" schnitt kein Modell ab.

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Das sind die besten Federkern-Matratzen

Die Testsiegerin ist die "Emma Dynamic"* mit gutem Qualitätsurteil in beiden Größen. Sie ist mit rund 250 Euro in der schmalen ("gut", 2,2) und 450 Euro in der breiten Variante ("gut", 1,8) zudem recht günstig. Die 140-Zentimeter-Variante ist außerdem mit der Gesamtnote 1,8 die beste Federkernmatratze im Test. Sie bietet die beste Haltbarkeit und den besten Bezug und stützt fast alle Liegenden im Schlaf gut ab. Lediglich große, schwere Menschen mit Bauch und breiten Schultern liegen auf ihr in Seitenlage nur befriedigend. Das Modell wird inzwischen unter dem Namen "Emma One Federkern" vertrieben.

Die Matratze TFK von Matratzen Concord ist Preis-Leistungs-Siegerin ("gut", 2,5) mit 199 beziehungsweise 269 Euro. Für Paare in der großen Form ist sie aber weniger geeignet, denn die Bewegungen der oder des Mitschlafenden sind spürbar. Schlimmstenfalls kommt es zum "Roll-Together-Effekt", die Schlafenden rollen ungewollt aufeinander zu. Generell gilt: Paare sollten beim Kauf der Matratze darauf achten, dass sie sich für beide Körperformen eignet.

Alle Ergebnisse des Vergleichs finden Sie auf test.de.

Egal, welche Art von Matratze Sie bevorzugen: wichtig beim Matratzenkauf ist vor allem das ausgiebige Probeliegen, um zu prüfen, ob die Unterlage den eigenen Anforderungen genügt.

Welche Matratzen für Babys und Kleinkinder bei Stiftung Warentest am besten abgeschnitten haben und welche sogar gefährlich werden können, sehen Sie hier. (awi/rka)

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