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Gruselfund beim Zoll: Menschlicher Schädel in Paket gefunden - Spur führt zu einem Arzt

Gruselfund beim Zoll in Aachen

Menschlicher Schädel in Paket gefunden - Spur führt zu einem Arzt

Zoll findet menschlichen Schädel in Postpaket
Das undatierte Handout-Bild des Hauptzollamts Aachen zeigt einen menschlichen Schädel.
deutsche presse agentur

Grusel-Paket landet beim Aachener Zoll

Bei einer Postkontrolle in Aachen haben Zöllner per Zufall einen menschlichen Schädel in einem Paket aus den Niederlanden entdeckt. Es war offenbar auf dem Weg zu einem Adressaten im Sauerland.

Niederländer soll Schädel von einem Arzt gekauft haben

Nach dem gruseligen Fund im Februar bei einer Routinekontrolle sei das Paket zunächst in Verwahrung gekommen, teilte das Hauptzollamt am Montag in Aachen mit. Bei den Nachforschungen stellte sich heraus, dass der niederländische Versender den Schädel von einem Arzt gekauft hatte. Bestimmt war das Paket für einen Adressaten im Sauerland.

Schädel lag offenbar jahrelang in einer Arztpraxis

Die umfangreichen Ermittlungen ergaben, dass der niederländische Arzt den Schädel einer weiblichen Person vor fast 50 Jahren erstanden und bis zu seinem Ruhestand zur Anschauung in seiner Praxis verwendet und dann verkauft hatte. Der zweite Besitzer veräußerte den Knochen weiter ins Sauerland. Das Strafverfahren gegen den Empfänger wurde nach Angaben des Hauptzollamtes von der Staatsanwaltschaft inzwischen eingestellt, da es bei dem Fall nicht um eine Störung der Totenruhe ging.

Die Entdeckung der Zöllner in einem Verteilzentrum in Hückelhoven hatte unter anderem zwei Staatsanwaltschaften, die Uniklinik Aachen und Behörden in den Niederlanden beschäftigt.