Schon der dritte Unfall an dieser Stelle

Brandenburg: Zug kracht in Auto - zwei Tote

Tödliches Unglück in Brandenburg Zug fährt ungebremst in PKW
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Zug fährt ungebremst in PKW
Tödliches Unglück in Brandenburg

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Polizei, Feuerwehr und Rettungshubschrauber im Einsatz

Tödlicher Unfall an einem Bahnübergang in Grieben (Brandenburg): Am Samstagmittag stieß ein Zug der Niederbarnimer Eisenbahngesellschaft mit einem Wagen zusammen, zwei Menschen starben. An der Stelle war es bereits in den Jahren zuvor mehrfach zu Unfällen gekommen.

Schon 2016 und 2019 Unfälle am Bahnübergang in Grieben

Laut Polizei ist die Ursache noch ungeklärt. Der Fahrer eines Kleintransporters habe einen unbeschrankten Bahnübergang an der Kreisstraße K6512 überquert. Der Zug erfasste den Wagen und schleifte ihn etwa 100 Meter mit. Für die beiden Insassen des Transporters sei jede Hilfe zu spät gekommen. Die Identität der Toten ist noch unklar.

Der Zugführer und die vier Fahrgäste blieben laut Polizei unverletzt. Sie wurden durch Rettungskräfte und Notfallseelsorger am Unfallort betreut. Die Staatsanwaltschaft ordnete den Einsatz eines Gutachters an. Feuerwehr, Polizei und Rettungshubschrauber seien im Einsatz gewesen, die Fahrzeuge wurden zu Beweiszwecken beschlagnahmt. Der Bahnübergang wurde für die Rettungs- und Bergungsmaßnahmen gesperrt, auch der Zugverkehr wurde unterbrochen.

Laut Polizei kam es bereits 2016 und 2019 zu Unfällen an demselben Bahnübergang, bei denen die Autofahrer den Zug übersehen hatten, bislang gab es jedoch keine Todesopfer. (mst)