Die einen finden das Kunstwerk teuer, die anderen strömen zu dem Spektakel mit der aufschießenden Fontäne. Sie war im ersten Jahr 23 Mal zu sehen. Das Werk des Künstlers Thomas Stricker steht mitten auf einem Kreisverkehr am Rheinufer der Stadt. Der Geysir spuckt bis zu zwölf Meter hohe Wasserfontänen in die Luft. Über die Installation war im Vorfeld wegen ihres Standorts und der Kosten von mindestens 600.000 Euro viel diskutiert worden. Der Bund der Steuerzahler NRW hatte das Projekt mehrfach kritisiert. Es sei ein Kunstwerk an falscher Stelle, weil es den Verkehr behindere und eine Ampelanlage erfordere, erklärte der Bund. Die Stadt Monheim am Rhein betonte, der Geysir sei eine Attraktion. Hunderte Menschen seien zu jedem einzelnen der bislang 23 Ausbrüche geströmt. Der Zeitpunkt des Ausbruchs wird durch die Natur bestimmt: Immer wenn 64 Stunden lang die Sonne geschienen hat sowie Windrichtung und Temperatur stimmen, schießt die Fontäne in die Höhe. Auf der Internetseite der Stadt wird die Prognose für den nächsten Termin angezeigt.