8. September 2018 - 15:40 Uhr

Eva Imhof leidet seit ihrer Jugend unter Migräne

Schlimme Kopfschmerzen, Übelkeit, Lichtempfindlichkeit, Schwindel – die Migräne-Symptome, mit denen sich Eva Imhof seit ihrem zwölften Lebensjahr etwa einmal im Monat herumschlagen muss, sind heftig. Kein Wunder, dass die RTL-Moderatorin sich nach Linderung sehnt. Da herkömmliche Medikamente bei ihrer Migräne jedoch nicht wirken und sie sie teilweise auch nicht verträgt, hat sie eine alternative Therapie ausprobiert: Cannabis-Öl. Und es hat ihr geholfen.

Medizinal-Hanf "aus der Kiffer-Ecke" holen

Cannabis wird gegen alle möglichen Schmerzen eingesetzt. Doch da die meisten Menschen bei Hanfpflanzen direkt an Drogen denken, ist ihr Einsatz als Arzneimittel mit vielen Vorurteilen behaftet. Cannabidiol (CBD) kommt ebenso wie das berauschende Tetrahydrocannabinol (THC) in Cannabispflanzen vor. High wird man von diesem Bestandteil allerdings nicht.

"Das CBD-Öl macht nicht abhängig, es zählt auch nicht zur Droge und ist rezeptfrei", erklärt Neurologin Dr. Ilonka Eisensehr. Auch Eva Imhof will Hanf als Medizin "aus der Kiffer-Ecke" holen.

CBD-Öl lindert die Migräne von Eva Imhof

Zwar sind die regelmäßigen Kopfschmerzen nicht ganz verschwunden, doch die Attacken sind nicht mehr so stark wie sonst. Woran das liegt, ist bisher noch nicht umfangreich erforscht. "Es fehlen gute Studien zur Wirksamkeit von CBD", erklärt Dr. Eisensehr. "Aber CBD wird nachgesagt, dass es eine entzündungshemmende Wirkung hat, dass es in die Gefäßweite und den Serotonin-Stoffwechsel eingreift." Und genau das seien auch Faktoren, die bei der Migräne-Entstehung eine Rolle spielen würden.

Sie leiden selbst unter Migräne und wollen CBD-Öl ausprobieren? Keine Sorge, die Tropfen sind völlig legal, rezeptfrei erhältlich und Ärzten zufolge auch unbedenklich. Im Video gibt Eva Imhof noch ein paar Tipps zur Einnahme.