Nutzer können Beiträge als „falsch“ melden

Instagram geht gegen Fake-News vor

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16. August 2019 - 16:28 Uhr

Fakten-Checker überprüfen die vermeintlichen Fake-News

Die Facebook-Tochter Instagram erlaubt bald seinen Nutzern, Beiträge zu melden, die sie für "falsch" oder "irreführend" halten. Die gemeldeten Falschnachrichten werden dann von externen Fakten-Checkern auf deren Richtigkeit überprüft.

Neues Feature soll bis Ende August zur Verfügung stehen

Die Social-Media-Plattform sagt Fake-News den Kampf an. Seit Donnerstag, den 15. August 2019, haben Instagram-Nutzer in den USA die Möglichkeit, mutmaßlich irreführende Posts der App melden zu können, wie Facebook-Sprecherin Stephanie Otway am Donnerstag verkündete. Die neue Funktion soll bis Ende August weltweit allen Nutzern zur Verfügung stehen.

So meldet man die Beiträge

Bisher konnten Posts als "Spam" oder "nicht angebrachter Inhalt" gemeldet werden. Die Funktion wird nun erweitert. Laut der Nachrichten-Website "Mashable" soll unter den Bearbeitungspunkten über jedem Foto die Option "Melden" erscheinen. Darunter gibt es dann Unterpunkte wie "Gefällt mir einfach nicht", "Pornografie", "Hassrede", "Mobbing", "Selbstverletzung", "Verkauf oder Bewerben von Schusswaffen" oder "Falschinformation".

Fake-Posts bekommen keinen Hashtag mehr

Die gemeldeten Beiträge werden dann von externen Stellen, von sogenannten Fakten-Checkern, die auch gemeldete Facebook-Beiträge untersuchen, überprüft. Die Instagram-Posts, deren Inhalte zwar falsch seien, aber nicht gegen die Richtlinien des Onlinedienstes verstoßen, sollen aber nicht gelöscht werden. Allerdings sollen die Posts dem Nutzer nicht mehr unter einem Hashtag angezeigt werden. Bereits dadurch könnten laut Stephanie Otway Falschinformationen "erheblich in ihrer Reichweite begrenzt werden".

In Zukunft sollen weitere Maßnahmen gegen Fake-News in Angriff genommen werden.