2019 M02 11 - 21:09 Uhr

Noch den letzten Makel wegoperieren lassen

Ayla möchte immer mehr aussehen wie ihr Selfie-Ich und legt sich dafür sogar unters Messer. Ihre Selfies haben sie dazu getrieben, auch ihre letzten Makel vom Arzt wegoperieren zu lassen. Psychologen warnen: Dieser Trend kann gefährlich sein. Was Aylas Schönheitschirurg dazu sagt und was sie alles bereits verändern ließ, sehen Sie im Video!

Verliebt ins ideale Selfie-Ich

Größere Augen, vollere Lippen, eine makellose Haut - Ayla Gürses möchte aussehen wie ihr optimiertes Selfie-Ich, und dafür legt sie sich sogar unters Messer. Jedes Selfie wird von Ayla bearbeitet. Ihr Gesicht - optimiert. Je mehr Selfies sie macht, desto häufiger sucht sie nach Makeln, die sie ändern kann.

Und irgendwann war sie an dem Punkt zu sagen: "Okay, was könnte man ändern, damit es so ähnlich aussieht wie auf dem bearbeiteten Selfie?"

Experten sprechen von Dysmorphophobie

Ayla ist mit ihrem Selfie-Selbstoptimierungswahn nicht alleine. Immer mehr Frauen - vor allem junge Frauen - machen kein Selfie mehr, ohne es zu bearbeiten. Die jungen Frauen sagen: "Ich fühle mich schöner - und es passt besser in den Instagram Feed."

Die Psychologin Isabella Eftimiou warnt vor dem Trend zur Perfektion. Die ständige Selbstoptimierung führe auf Dauer zu einem gestörten Selbstbild und schlage in das komplette Gegenteil um. In der pychologischen Fachsprache spricht man von Dysmorphophobie - ein gestörtes Bild des eigenen Ichs und des eigenen Körpers.