Sie glaubte, es handle sich dabei um eine „Spirale“

Frau steckt sich Metallfeder in die Vagina - um nicht schwanger zu werden

© ASIAWIRE

19. September 2019 - 10:03 Uhr

Ärzte finden seltsames „Verhütungsmittel“

Die Ärzte in einem Krankenhaus in der chinesischen Stadt Zhongshan waren fassungslos, als sie entdeckten, was eine Frau als vermeintliches Verhütungsmittel benutzt hatte. Die Röngtenaufnahmen zeigen eine fünf Zentimeter lange Metallfeder. Diese hatte sich die Mutter von drei Kindern selbst eingeführt, um mit der DIY-Methode eine vierte Schwangerschaft zu verhindern. Sie hatte fälschlicherweise geglaubt, dass die Spiralfeder wie ein Intrauterinpessar, umgangssprachlich auch Spirale genannt, wirken würde.

Frau war im fünften Monat schwanger

Die 31-jährige Frau kam im Juli 2018 in das Krankenhaus und bat um eine Abtreibung, wie die britische Zeitung "The Sun" berichtet. Sie sei trotz Verhütung schwanger geworden. Da die Frau im fünften Monat schwanger war, entschloss sich der behandelnde Arzt Dr.Fu Junhong dazu, eine Röngtenaufnahme zu machen. Was die Ärzte dann entdecken, schockierte selbst die erfahrenen Experten: "Bei unseren Untersuchungen fanden wir Ringe zwischen ihrer Vagina und ihrem Gebärmutterhals - es war eine Spiralfeder, die bereits von ihrem Vaginalgewebe umhüllt war", so  Dr.Fu Junhong. Die Metallfeder hatte eine Länge von fünf Zentimetern.

"Sie dachte, dass das Einsetzen einer Feder in ihren Körper weitere Schwangerschaften verhindern würde", erklärte der Arzt. "Sie fand sie auf dem Boden ihrer Werkstatt, hob sie auf und wusch sie. Später führte sie sie sich dann ein."

Die Ärzte mussten die Feder in sieben Stücke teilen

Die Metallfeder aus der Gebärmutter wurde in sieben Teile zerschnitten
Die Metallfeder wurde während der Operation in sieben Teilen entfernt.
© ASIAWIRE

In einer 40-minütigen Operation wurde die Metallfeder aus dem Körper der Frau entfernt. Da sie die Spirale bereits seit fünf Monaten trug, war sie so mit ihrem Gewebe verwachsen, dass sie nicht als Ganzes entfernt werden konnte. Die Ärzte mussten sie in sieben Einzelstücke zerschneiden und Stück für Stück aus dem Körper der Frau entfernen. Wie durch ein Wunder trug die Frau weder Gewebeschäden, noch Infektionen davon und konnte wenig später aus dem Krankenhaus entlassen werden. Ob die Mutter von drei Kindern die geplante Abtreibung später noch durchführte, ist nicht bekannt.