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Frau lässt ihre Hündin zu Hause in Käfig verhungern, weil sie 2 Wochen Urlaub machte

Harte Strafe für Tierquälerin

Daisys qualvoller Tod: Frauchen fuhr in den Urlaub - und ließ Hündin einfach verhungern

Hündin Daisy starb einen qualvollen Tod. Ihr Frauchen darf nun 10 Jahre keine Tiere mehr halten.
Hündin Daisy starb einen qualvollen Tod. Ihr Frauchen darf nun 10 Jahre keine Tiere mehr halten.
RSCPA

Hündin Daisy ist tot. Verhungert. Ihre Besitzerin fuhr 14 Tage in Urlaub und ließ die Staffordshire-Terrier-Hündin einfach in einem Käfig zurück. Dort starb sie einen elendigen Tod. Nun wurde die Besitzerin, Jade R. verurteilt.

Hündin in Käfig verhungert: Ein Bild des Grauens

Frauchen Jade R. fuhr am 31. Juli in den Urlaub. An dem Tag soll laut ihrer Aussage der Hund noch gelebt haben.


Einige Tage später, im August bekam die RSPCA (Royal Society for the Prevention of Cruelty to Animals / Königliche Gesellschaft zur Prävention von Gewalt gegen Tiere) einen Anruf, dass in der Wohnung ein Hund in Gefahr sei. Als Inspektorin Leanne Cragg vor Ort eintraf, bot sich ihr ein Bild des Grauens.

Käfig voller Exkremente

Die Hündin war bereits längere Zeit tot: „Als ich die Wohnung betrat, traf mich ein überwältigender Geruch von verwesendem Fleisch. Es flogen viele Fliegen in den Räumen herum. Ich konnte einen toten, verwesenden, gestromert-weißen Staffordshire-Bull-Terrier ähnlichen Hund am Ende eines großen Käfigs im ersten Raum sehen.

Der Boden des Käfigs war voll von alten Exkrementen. Vor dem Käfig lag ein türkiser Plastiknapf auf dem Kopf, eine Metallschüssel mit Trockenfutter und eine weitere leere Schüssel.“

In diesem Chaos starb Hündin Daisy.
In diesem Chaos starb Hündin Daisy.
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Hund hatte keine Zugang zu Wasser

Der Raum war ebenfalls in einem schlimmen Zustand: „Das Haus war unordentlich und schmutzig. Überall lagen Kleidungsstücken und Müll über den Möbeln und auf dem Boden. Ich habe Daisy aus dem Käfig geholt. Ihr Körper war bereits stark verwest. Ihre Augen fehlten, sie hatte Löcher quer durch den Körper. Sie war voll von Maden diverser Größen.“ Nach Meinung der Inspektorin hätte das „leicht vermieden werden können.“

Laut Aussage eines Tierarztes fehlten dem Hund der Zugang zu sauberem, frischem Wasser und Futter, außerdem sei sie lange in dem Käfig untergebracht. Somit wären ihre Bedürfnisse nicht erfüllt worden.

Besitzerin bekennt sich schuldig

Besitzerin Jade R. bekannte sich vor Gericht schuldig. Sie wisse, dass sie Daisy unnötiges Leid zugefügt habe und dass die schlechte Versorgung zu ihrem Tod geführt habe. Sie beteuerte gegenüber dem Gericht allerdings auch, dass sie gedacht habe, der Hund würde versorgt werden. Sie hätte eine namentlich nicht genannte Freundin damit beauftragt, sich um die Hündin zu kümmern. Außerdem habe sie persönliche Probleme gehabt.

Das Gericht verurteilte R. zu zwölf Wochen Gefängnis, die zur Bewährung ausgesetzt wurden. Dazu kommen 20 Tage Sozialdienst, sechs Monate psychologische Behandlung und Zahlungen in Höhe von rund 730 Euro. Außerdem ist ihr es für 10 Jahre untersagt, ein Tier zu halten. (eon)