"Können nichts beweisen"

Zoff mit Aston Martin: Red Bull schließt die Akte "Copygate"

BARCELONA, SPAIN - MAY 21: Max Verstappen of the Netherlands and Oracle Red Bull Racing talks with Red Bull Racing Team Consultant Dr Helmut Marko in the garage during practice ahead of the F1 Grand Prix of Spain at Circuit de Barcelona-Catalunya on
Für Helmut Marko ist die sogenannte Copygate-Affäre Geschichte.
AJB / WTM, Getty Images, Bongarts

Für Aston Martin ist es mal eine positive Nachricht: Red Bull hat unter die sogenannte Copygate-Affäre ein Schlussstrich gezogen. Man habe schlichtweg keine Beweise, dass der britische Traditionsrennstall um Sebastian Vettel beim Design des Boliden bei den „Bullen“ geklaut habe. Das stellte Helmut Marko klar.

Nichts Konkretes in der Hand

„Stand der Dinge ist, dass wir konkret nichts beweisen können und das auch nicht weiterverfolgen, weil wir Aston Martin nicht als direkten Konkurrent von uns sehen“, sagte Red Bulls Motorsportberater m Interview bei „motorsport-total.com“. „Was man nicht schwarz auf weiß beweisen kann, soll man lassen.“

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Man werde die Vorwürfe „nicht mit einer großen Akribie“ verfolgen. Noch vor dem Großen Preis von Spanien hatte Marko behauptet, dass es „Evidenzen gibt, dass Daten runtergeladen wurden“. Von wem? Und was? Das bleibt seit den Anschuldigungen im Vagen.

Marko rudert zurück

Nun ruderte Marko zurück: „Ich habe gesagt, es wurden Daten heruntergeladen. Aber ich habe nicht gesagt, wohin sie gegangen sind.“ Im Klartext: Es gibt keine Belege für geistigen Diebstahl.

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Fest steht: Nach einem Update-Paket von Aston Martin glich der Bolide verblüffend dem Red Bull. Nicht nur beim Team von Max Verstappen war man sichtlich überrascht. Fest steht auch: Sportlich gebracht hat es wenig. Am Ende viel Lärm um nichts. (tme)