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Formel 1: Yuki Tsunoda zähmen? AlphaTauri-Teamchef Franz Tost will alles andere als das

"Wilder Japaner" soll "wilder Japaner" bleiben

Tsunoda zähmen? AlphaTauri-Teamchef Tost will alles andere als das

In seinem ersten Formel-1-Rennen im vergangenen Jahr raste Yuki Tsunoda auf Platz 9 – danach vor allem in die Witzbücher der Formel 1 . Sein zweites Jahr in der Königsklasse soll vor allem sportlich regelmäßig von Erfolg gekrönt sein. Das prognostiziert AlphaTauri-Teamchef Franz Tost kurz vor dem Saisonstart an diesem Wochenende in Bahrain im Interview mit RTL/n-tv. Einen Ritterschlag gab es zudem für Haas-Pilot Mick Schumacher. Und warum Tost glaubt, dass Max Verstappen auch in diesem Jahr alle schwindelig fahren wird – siehe oben im Video.

Crash egal - Hauptsache schnell

Dass Tsunoda dabei weiter auf „wilder Japaner“ macht, hofft Tost trotz einiger Kamikaze-Aktionen seines Piloten im Vorjahr. „Ich habe kein Problem damit, dass er das Auto mal wieder in die Leitplanken haut – wenn er schnell ist. Ich will ihn gar nicht zähmen“, so der 66-Jährige, der von Tsunodas Leistungen in der Saisonvorbereitung in Barcelona und Bahrain beeindruckt ist. „Er fuhr konstant gute Rundenzeiten, hatte nie einen Dreher, hatte alles unter Kontrolle. Wir dürfen einiges in diesem Jahr von ihm erwarten.“

Tost: "Mick hat eine große Zukunft vor sich"

Hohe Erwartungen hat der Österreicher auch und vor allem an Mick Schumacher, der wie Tsunoda ebenfalls in der vergangenen Jahr seine Rookie-Saison absolvierte. „Er gehört zu den ganz großen Talenten. Mick hat eine große Zukunft vor sich“, so Tost über den Haas-Piloten, der nach dem Rauswurf von Nikita Mazepin neben Teamkollege und „hartem Brocken“ Kevin Magnussen in sein zweites Jahr in der Königsklasse geht. „Er weiß, wie man Rennen und Meisterschaften gewinnt. Er ist ein sehr intelligenter Fahrer. Das wird ihm helfen, um in der Formel 1 erfolgreich zu sein“, ist sich Tost sicher. (fgö/mli)