Defekt am Haas setzt Mick außer Gefecht

Wasserschaden! Baku-Wochenende beginnt für Schumacher am Straßenrand

Mick Schumachers Haas lief im 1. Baku-Training aus
Mick Schumachers Haas lief im 1. Baku-Training aus
F1

Schlechter hätte das Formel-1-Wochenende in Baku für Mick Schumacher nicht losgehen können. Keine acht Minuten waren im 1. Freien Training zum Aserbaidschan-GP auf der Uhr – da lief Schumachers Haas aus. Wasser ergoss sich aus den seitlichen „Kiemen“ des VF-22, der 23-Jährige musste seinen Boliden sicherheitshalber abstellen.

„Wir müssen das Auto stoppen“

„Ich habe keine Power, ich habe keine Power“, funkte Schumacher hilflos an den Kommandostand, während in seinem Cockpit die Alarmleuchten angingen. „Wir müssen das Auto stoppen“, antwortete Micks Ingenieur: „Wir haben ein Problem mit dem Wasserdruck.“

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Mick Schumacher in Baku extrem gefordert

Und dieses Problem war auf den TV-Bildern unschwer zu erkennen. Auf der rechten Seite lief Wasser aus dem Boliden. Ohne Wasser, keine Motorkühlung – und damit kein Fahren möglich.

Bitter für Schumacher, der damit die erste Trainings-Session auf dem Baku City Circuit beinahe komplett verpasste. Dabei muss sich Schumi jr. dringend Sicherheit und Selbstvertrauen holen. Nach mehreren Fahrfehlern und Unfällen mit Totalschaden, zählen manche Kenner den Youngster schon an , stellen seine F1-Zukunft infrage. Auch Haas-Teamchef Günther Steiner setzte ihn öffentlich unter Druck, machte keinen Hehl daraus, dass er mit Schumachers Leistung nicht zufrieden ist. (mar)