Teamchef nennt zahlreiche Gründe

Warum Aston Martin weiter auf Vettel setzt

Sebastian Vettel und Otmar Szafnauer sind auch 2022 ein Team
Sebastian Vettel und Otmar Szafnauer sind auch 2022 ein Team
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17. September 2021 - 16:36 Uhr

Szafnauer lobt Vettel

Seit Kurzem ist das wochenlange Rätselraten um die Formel-1-Zukunft von Sebastian Vettel beendet: der viermalige Weltmeister fährt auch in der Saison 2022 für Aston Martin. Teamchef Otmar Szafnauer nennt zahleiche Gründe, warum der britische Rennstall weiter auf den 34-Jährigen setzt.

"Ein Mann von hoher Integrität"

Nicht nur Vettels fahrerische Qualitäten scheinen es Otmar Szafnauer angetan zu haben. Vettel hat auch darüber hinaus einen mächtigen Eindruck beim Teamchef von Aston Martin hinterlassen.

"Er ist ein sehr prinzipientreuer Mensch, ein Mann von hoher Integrität, was mir persönlich gefällt", wird der Teamchef von "gpfans.com" zitiert. Vettel habe "keine Angst, seine Meinung zu sagen, was mir auch gefällt", lobte der 57-Jährige den deutschen Formel-1-Piloten weiter.

Aber nicht nur Vettels klare und direkte Art kommt bei Szafnauer gut an. Auch Vettels Engagement für den Planeten hat den Teamchef beeindruckt.

"Er ging in Silverstone zum Müllsammeln, was ich manchmal selbst in Oxford mache, weil ich keinen Müll mag", hob Szafnauer hervor.

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Vettel "arbeitet super hart"

Vettel sei "im Allgemeinen ein guter Kerl, er kümmert sich um die Menschen und er kümmert sich jetzt um die Umwelt, indem er Müll sammelt und darauf achtet, möglichst wenig Plastik zu verwenden."

Mehr dazu: Vettel sammelt Müll in Silverstone

Auf der Rennstrecke ist Vettel für Szafnauer ohnehin über jeden Zweifel erhaben. "Fahrerisch arbeitet er super hart und hat hohe Erwartungen an sich und das Team", betonte der Teamchef.

Für Szafnauer stand deshalb auch zu keinem Zeitpunkt ein Abschied von Vettel im Raum. Gespräche mit anderen Fahrern wurden aus diesem Grund auch gar nicht erst aufgenommen.

"Wenn wir irgendwelche Zweifel gehabt hätten, hätten wir im Juli bestimmt mit dem ein oder anderen Fahrer gesprochen, als es Thema war, wer zu Williams oder Alfa Romeo geht. Aber das haben wir nicht getan", verriet der Teamchef. (mar/sport.de)