Holländer fährt Rekorde ein

Max Verstappen und sein perfektes Österreich-Wochenende

Max Verstappen stand in Spielberg schon zum 50. Mal auf einem F1-Podest, gewann zum 15. Mal ein Rennen
Max Verstappen stand in Spielberg schon zum 50. Mal auf einem F1-Podest, gewann zum 15. Mal ein Rennen
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04. Juli 2021 - 21:07 Uhr

Mit 23 schon zum 50. Mal auf dem Formel-1-Podest

Manchmal vergisst man, dass Max Verstappen erst 23 Jahre alt ist – so lange mischt der Holländer schon im Formel-1-Geschäft mit. Als Verstappen 2016 mit 18 vom damaligen Juniorteam Toro Rosso zu Red Bull befördert wurde und in Barcelona prompt sein erstes Rennen für die "Senior-Bullen" gewann, adelte ihn nicht nur F1-Papst Niki Lauda als "Jahrhundert-Talent".

Weil Lewis Hamilton und Mercedes in der Folgejahren zu überlegen waren, blieb dem jüngsten Grand-Prix-Gewinner der Geschichte nur die Rolle des Ausnahmekönners, der wirklich nur ausnahmsweise hier und da mal siegte. Dieses Jahr aber scheint endlich Verstappens Stunde geschlagen zu haben. Würdigen wir den WM-Leader nach seinem zweiten Österreich-Triumph also mit ein paar faktischen Rekorden.

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Verstappen lässt Legenden hinter sich

  • Verstappen gewann in Österreich nicht nur das Spielberg-Doppel binnen einer Woche, sondern auch den Triple Header aus Frankreich-GP, Steiermark-GP und Österreich-GP. Drei Siege binnen 15 Tagen – das hat vor ihm noch keiner geschafft.
  • Verstappen feierte in Spielberg seinen 15. GP-Sieg und zog in der ewigen Bestenliste an den F1-Legenden Graham Hill, Emerson Fittipaldi und Jack Brabham vorbei. Gemeinsam mit Jenson Button rangiert er auf Platz 18.
  • Verstappen stand am Sonntag schon zum 50. Mal auf dem Podest – und das mit 23 Jahren. Das schaffte in diesem Alter noch keiner.
  • Der Österreich-GP war für den Niederländer das perfekte Wochenende. Erstmals fuhr Verstappen den sogenannten Grand Slam nach Hause. Heißt: Pole Position, im Rennen jede Runde angeführt, Schnellste Rennrunde, Sieg.

Übrigens: Neulich sagte Verstappen in einem Interview mehr oder weniger nebenbei, er schätze, erst mit Anfang 30 seinen Zenit zu erreichen. Die F1-Konkurrenz muss sich also warm anziehen. Und die Rekordbuchhalter sollten ihre Stifte spitzen. (mar)