Glück im Unglück für den Formel-1-Star

Wolff: "Halo hat Lewis das Leben gerettet"

Für Lewis Hamilton ging der Crash - Gott sei Damk - glimpflich aus.
Für Lewis Hamilton ging der Crash - Gott sei Damk - glimpflich aus.
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12. September 2021 - 19:01 Uhr

Schrecken in den Gliedern

Die Bilder vom Mega-Crash zwischen Max Verstappen und Lewis Hamilton beim Rennen in Monza schockieren. Nach dem Unfall parkte Verstappens Red Bull auf dem Mercedes-Cockpit, Hamilton konnte das Hinterrad fast schmecken. Zum Glück ging der Crash glimpflich aus, auch wenn der Rekordweltmeister über Nackenschmerzen klagte und getaped wurde. "Sein Auto ist auf meinem Kopf gelandet", sagte Hamilton. Mercedes-Teamchef Toto Wolff fuhr der Schrecken bei Ansicht der Bilder in die Glieder.

Hamilton schmerzt der Nacken

"Halo hat Lewis heute auf jeden Fall das Leben gerettet", sagte Wolff. Halo, ein Sicherheitssystem mit Bügel, das den Fahrer bei einem Unfall vor fliegenden Teilen und großen. schweren Gegenständen schützt. Dass dieser Unfall überhaupt passiert ist, liegt laut Wolff an Verstappen. Zwar unterstelle er ihm keine Absicht, aber er habe ein "taktisches Foul" begangen. Und einen möglichen Crash in Kauf genommen.

"Ich bin natürlich parteiisch. So, wie ich das sehe, wie sich das entwickelt, muss man halt aufpassen, dass taktische Fouls nicht passieren. Ich glaube, dass Lewis in Runde 1 in Kurve 4 dieses taktische Foul nicht gemacht hat", betonte Wolff. "Umgekehrt dann in der Runde, in der die Kollision passiert ist, war es klar, dass er da reinhalten muss, um das für beide zu beenden." (tme)