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Formel 1 in Baku 2022: Mercedes-Chef Toto Wolff kritisiert Umgang mit Mick Schumacher

Kritik am Umgang mit Mick

Toto Wolff: Lasst Schumacher total von der Rolle!

Wolff stellt sich vor Schumacher und macht Hoffnung "Mick haben wir immer auf unserem Radar"
03:03 min
"Mick haben wir immer auf unserem Radar"
Wolff stellt sich vor Schumacher und macht Hoffnung

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Crashs, Unfälle und immer noch keinen WM-Punkt – der Druck auf Mick Schumacher in der Formel 1 wächst zunehmend. Einige Experten orakeln bereits über ein baldiges Karriereende, Gerüchte machen die Runde, Haas suche bereits einen Nachfolger. Und vor dem Aserbaidschan-GP erneuerte Schumachers Teamchef Günther Steiner noch einmal seine Crashverbots-Ansage : „So kann es unmöglich weitergehen.“ – „Der völlig falsche Weg“, findet Mercedes-Teamchef Toto Wolff.

Was er als Teamchef von Mick Schumacher in der aktuellen Situation machen würde, erläuterte Wolff im Interview mit RTL (im Video oben).

Wolff: Mercedes hat Mick auf dem Radar

In der momentan entscheidenden Phase seiner Karriere müsse Schumacher sich ganz auf seine Arbeit im Cockpit und mit seinen Ingenieuren konzentrieren – und alles andere nicht an sich heranlassen: „Ich lese nicht im Internet und höre nicht auf Zwischenrufe, sondern mache mein Ding“, so der Ratschlag von Wolff an den 23-Jährigen.

Lese-Tipp: Crash-Häufigkeit von Mick ein Problem

Schumacher sei in seinem zweiten Formel-1-Jahr noch immer in der Ausbildung, gab Wolff zu bedenken. Er sei noch immer davon überzeugt, dass Mick „einen großen Weg gehen kann“. Auch bei Mercedes: „Mick, mit oder ohne Name Schumacher, ist mit seinen Stärken jemand, der für uns immer auf dem Radar sein wird“, so der Mercedes-Teamchef. (wwi/fgö)