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Formel 1: Handshake der Erzrivalen - "Möge der beste Fahrer und das beste Team gewinnen"

Handshake der Bosse vor dem Showdown

"Möge der beste Fahrer und das beste Team gewinnen"

 F1 Grand Prix of Abu Dhabi Toto Wolff AUT, Mercedes-AMG Petronas F1 Team, Christian Horner GBR, Red Bull Racing, F1 Grand Prix of Abu Dhabi at Yas Marina Circuit on December 10, 2021 in Abu Dhabi, United Arab Emirates. Photo by Bryn Lennon/Getty Ima
Händeschütteln vor dem letzten Schlagabtausch: Mercedes-Teamchef Toto Wolff und sein Red-Bull-Pendant Chritian Horner (r.)
ps, HOCH ZWEI/Pool/Getty Images, HOCH ZWEI/Pool/Bryn Lennon

Versöhnlich ins Saison-Finale

Ein Frieden ist es wahrscheinlich nicht – aber zumindest ein Stillhalteabkommen: Mercedes-Teamchef Toto Wolff und sein Red-Bull-Pendant Christian Horner haben sich vor dem Formel-1-Saisonfinale in Abu Dhabi die Hände gereicht. "Viel Glück, möge der beste Fahrer und das beste Team gewinnen", sagte Wolff.

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"Wir teilen die gleiche Leidenschaft"

Die Bosse der Titel-Rivalen Lewis Hamilton und Max Verstappen hatten seit Saisonbeginn im Dauerclinch gelegen. "Unsere Charaktere sind sehr unterschiedlich, aber wir teilen die gleiche Leidenschaft“, meinte Horner.“ Wir haben die Grenzen verschoben, dabei kochen die Emotionen schon mal über.“

Freunde werden die beiden Teamchefs wohl aber nicht mehr werden. "Es wäre nicht aufrichtig zu sagen, dass wir einander lieben und nach der Saison gemeinsam in den Urlaub fahren“, stellte Horner klar. Der Brite unterstrich, dass sein Team möglichst beide Titel im Rennen am Sonntag (14.00 Uhr MEZ live im Ticker bei RTL.de) auf der Strecke gewinnen will. "Niemand möchte, dass diese Meisterschaft im Kiesbett oder vor den Rennkommissaren entschieden wird", sagte Horner.

Horner: "An mancher Stelle wurde Max hart angefasst."

Der Red-Bull-Boss sieht Hamilton in der Favoritenrolle. Zugleich haderte er mit dem Druck auf Verstappen, der durch umstrittene und "nicht stringente" Entscheidungen der Rennkommissare stetig gewachsen sei. "Es braucht Kontinuität bei den Richtersprüchen", forderte Horner: "An mancher Stelle wurde Max hart angefasst. Die Anschuldigungen über seinen Fahrstil haben ihn unter Druck gesetzt. Er fühlt sich dadurch beschädigt."

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Wolff: "2016 war es intensiver"

Für Wolff ist die diesjährige WM-Entscheidung derweil nicht die aufreibendste seiner Karriere. "2016 war es intensiver", sagte der Österreicher: "Wenn man einen Kampf im eigenen Team hat, muss man beide Seiten der Garage im Griff haben. Heute würde ich viele Dinge anders machen."

Vor fünf Jahren holte sich Nico Rosberg in Abu Dhabi den Titel vor Hamilton nach einer Saison voller Zwischenfälle. In diesem Jahr gehen Rekordweltmeister Hamilton und Herausforderer Verstappen punktgleich ins letzte Saisonrennen. Der Niederländer führt die WM aber an, weil er in diesem Jahr einen Grand Prix mehr gewonnen hat. Bei den Konstrukteuren hat Mercedes mit 28 Punkten einen deutlichen Vorsprung vor Red Bull, 44 Zähler sind maximal noch zu gewinnen. (wwi/sid)