Längste Zeit nach Debüt geht an...

Dieser Schumi-Rekord fällt in Baku

Fernando Alonso und Michael Schumacher 2012 in Sao Paulo.
Fernando Alonso und Michael Schumacher 2012 in Sao Paulo.
Imago Sportfotodienst

Michael Schumacher hat die Formel 1 geprägt wie kein anderer Fahrer. Der siebenfache Weltmeister stellte in seiner langen Karriere zahlreiche Rekorde auf. Eine seiner Bestmarken wird F1-Oldie Fernando Alonso beim Großen Preis von Aserbaidschan nun knacken.

Mehr als 21 Jahre nach Debüt

Genau 21 Jahre und drei Monate lagen zwischen Michael Schumachers Debüt in der Formel 1 und seinem letzten Rennen in der Königsklasse des Motorsports. Am 25. August 1991 saß der damals 22-Jährige im belgischen Spa erstmals für den Rennstall Jordan in einem F1-Boliden. Sein letztes Rennen fuhr er am 25. November 2012 in Sao Paolo.

Wenn der Spanier Fernando Alonso am kommenden Sonntag (ab 13:00 Uhr im Live-Ticker auf RTL.de) in seinen Alpine steigt, sind allerdings nunmehr schon 21 Jahre, drei Monate und acht Tage seit seinem Debüt vergangen.

Alonso kam am 4. März 2001, in jenem Jahr gewann Schumacher zum vierten Mal die Weltmeisterschaft, im zarten Alter von 19 Jahren für den Rennstall Minardi zum Einsatz. Auch ein gewisser Kimi Räikkönen gab damals beim Saison-Auftakt in Melbourne sein Debüt.

Alonso kann sich auch Kimis Bestmarke in der Formel 1 schnappen

Weder Schumacher noch Alonso waren indes in den insgesamt 21 Jahren durchgängig in der Formel 1 aktiv. Schumacher beendete 2006 seine Karriere bei Ferrari und stieg erst 2010 bei Mercedes wieder ein. Alonso war zwischen 2019 und 2020 in anderen Rennserien, darunter in der IndyCar Series oder der Rallye Dakar unterwegs.

Geht es um den Fahrer mit den meisten Starts in der Formel 1 sind die beiden Rennfahrer-Ikonen auch deshalb nicht auf dem ersten Platz der Bestenliste. Michael Schumacher saß 307 Mal in einem F1-Boliden, Fernando Alonso kommt bislang auf 341 Starts. Ganz oben steht Kimi Räikkönen mit 350 Rennen. Beendet Alonso planungsgemäß die Saison 2022 im Wagen von Alpine, wird er sich auch diesen Rekord bald schnappen.

Unterdessen könnte in Baku mit dem amtierenden Weltmeister Max Verstappen ein weiterer Pilot Geschichte schreiben. Der Niederländer hat in Aserbaidschan die Chance, Sebastian Vettel den Titel des Red-Bull-Fahrers mit den meisten Podestplätzen abzuluchsen. (lgr mit sport.de)