„Bald gute Nachrichten“

F1-Boss heizt die Gerüchteküche an

Stefano Domenicali und Lewis Hamilton.
Stefano Domenicali und Lewis Hamilton.
© Getty Images, Bongarts, AJB / WTM

19. Oktober 2021 - 13:51 Uhr

Welches Ass hat Domenicali im Ärmel?

Formel-1-CEO Stefano Domenicali hat mit einer Ankündigung auf der Formel-1-Homepage Hoffnungen auf ein weiteres prestigeträchtiges Rennen in den USA geweckt. Oder geht es doch um Motoren? Oder ein neues Team?

"Wir gehen in die richtige Richtung"

Eines muss man ihm lassen, Stefano Domenicali beherrscht die Kunst des Teasings, also der geschickten Ankündigung, um Neugier zu wecken.

"Was die Zukunft nach 2022 betrifft, wird es bald weitere gute Nachrichten geben", schrieb der Italiener auf der offiziellen Homepage der Königsklasse. Um was es sich genau handelt, wolle er selbstredend noch nicht verraten. Es sei ja eine große Überraschung.

Nur so viel: "Wir gehen in die richtige Richtung und haben einen Punkt erreicht, an dem wir entscheiden können, wohin die Formel 1 in Zukunft geht."

Die Gerüchteküche brodelt also. Viele Experten rechnen mit der Ankündigung eines weiteren Rennens. Domenicali gab immerhin schon preis, dass es "so viele Anfragen nach einem Grand Prix" gebe. Das zeige, wie "attraktiv" die F1 sei.

Südafrika? Las Vegas?

 1993 South African Grand Prix. Kyalami, South Africa. 12-14 March 1993. Ayrton Senna McLaren MP4/8 Ford leads Alain Prost Williams FW15C Renault and Michael Schumacher Benetton B192B Ford. Ref-93 SA 01. World Copyright - LAT Photographic ACHTUNG AUF
1993 stieg der bislang letzte GP in Südafrika.
© imago images/Motorsport Images, via www.imago-images.de, www.imago-images.de

Für einen möglichen neuen Grand Prix werden zwei Namen gehandelt. Südafrika und Las Vegas. In der Nähe von Johannesburg fuhr die Formel 1 schon vor 30 Jahren. 1993 schlug die F1 letztmalig in Kyalami auf. Seitdem fehlt im Rennkalender ein Rennen in Afrika.

Von einem Stadt-Rennen in der Glitzermetropole Las Vegas träumen die F1-Macher schon seit einer gefühlten Ewigkeit. Selbst Ex-Chef Bernie Ecclestone und Co. bissen sich bislang aber die Zähne an der US-Stadt aus.

Gemunkelt wird auch über Neuigkeiten rund um die neuen Motorenentwicklung ab 2026. Ein Einstieg der deutschen Hersteller Porsche und Audi soll angeblich näherrücken.

Dazu ist angeblich die nächste große Übernahme bei den Teams in Planung. Michael Andretti, früherer F1-Pilot, steht offenbar vor dem Kauf des Sauber-Rennstalls, aktuell treten die Schweizer als Alfa Romeo an. Wenn sich die Chance biete, würde er zuschlagen, sagte Andretti zuletzt.

Möglicherweise wissen wir m Wochenende schon mehr. Der USA-GP in Austin bietet sich an, um "gute Nachrichten" zu verkünden – egal in welcher Hinsicht. (msc)