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Emma Coronel: Das bizarre Luxusleben der Frau von Drogenboss El Chapo

Emma Coronel: Das bizarre Luxusleben der Frau von Drogenboss El Chapo

Emma Coronel: Das bizarre Luxusleben der Frau von Drogenboss El Chapo
Emma Coronel, Ehefrau von Drogenboss El Chapo, liebt den Luxus.
bw wok kde, dpa, Ted Shaffrey

Drogen und Frauen bestimmen El Chapos Leben

Joaquín Guzmán hat mehr als nur eine Leidenschaft. Neben Heroin, Koks & Co. sind es die Frauen, die das Leben des einst mächtigsten Drogenbosses Mexikos bestimmen. Und während "El Chapo" (der Kleine) in den USA auf seinen Prozess wartet, führt seine Ehefrau ein Leben in Saus und Braus.

Auf Instagram gibt Emma Coronel die High-Society-Lady

Neun Kinder von drei Frauen hat der frühere Chef des legendären Sinaloa-Kartells, und selbst bei seinem ersten Knastaufenthalt schwängerte er eine Mitgefangene. Diese verlor allerdings das Kind und wurde später von Mitgliedern des verfeindeten Los-Zetas-Kartells ermordet.
Emma Coronel (29), Ehefrau Nummer drei, heiratete El Chapo, als sie gerade 18 Jahre alt war. Dass ihr Mann wohl hunderte Menschen auf dem Gewissen hat, scheint sie bis heute nicht zu stören.
Zwölf Milliarden Dollar hat er laut "Vermögen-Magazin" mit seinen Verbrechen verdient - einen nicht unerheblichen Teil davon dürfte Coronel abgekriegt haben. Denn immer wieder präsentiert sich die ehemalige Schönheitskönigin in den sozialen Medien als High-Society-Lady, lässt alleine auf ihrem Instagram-Account "emmacoronela" 300.000 Follower an ihrem Luxusleben teilhaben. Markenzeichen: riesige Sonnenbrille und Prada-Handtäschchen.

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Fast nebenbei verteidigt sie ihren über 30 Jahre älteren Ehemann, wo sie nur kann. Das Besuchsverbot im Knast sei nicht gerechtfertigt, jammerte sie. Ihrem Mann bekomme die Einzelhaft nicht und - ja, das Trinkwasser dort vertrage er auch nicht. In Interviews ergreift sie stets Partei für El Chapo, allerdings kann ihr nicht entgangen sein, dass der sein restliches Leben im Gefängnis verbringen dürfte.

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Prozess gegen Joaquín Guzmán in New York

Der Prozess gegen El Chapo in New York (ab dem 5. November) findet unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen statt und könnte der teuerste der US-Geschichte werden. Sollte Guzmán auch nur in einem von 17 Anklagepunkten schuldig gesprochen werden, kriegt er wahrscheinlich lebenslänglich.

Neben seinen Verbrechen waren es vor allem seine spektakulären Gefängnisausbrüche, die dem Drogenbaron zu zweifelhaftem Ruhm verhalfen. 2015 gruben seine Helfer einen 1,5 Kilometer langen, belüfteten Tunnel bis zur Dusche in El Chapos Zelle - er verschwand durch ein 50 mal 50 Zentimeter großes Loch und entkam mit einem Motorrad. Doch sechs Monate später wurde er erneut gefasst und später an die USA ausgeliefert.