18. Juli 2019 - 15:59 Uhr

Wie gut sind günstige E-Bikes?

Was taugt ein E-Bike für unter 900 Euro? Elektrofahrräder werden immer beliebter - und die Preisunterschiede bei den Modellen sind enorm. Aldi bietet jetzt ein E-Bike für 899 Euro an, andere Hersteller haben sogar Modelle für schlappe 650 Euro im Programm. Inwieweit können diese Räder mit 2.000 Euro teuren Elektro-Rädern mithalten? Wir testen, wie gut günstige E-Bikes tatsächlich sind.

Wir haben drei Modelle getestet und geprüft, welches E-Bike in Sachen Sicherheit, Komfort und Akkureichweite am besten abschneidet. Die Ergebnisse gibt es im Video.

Was genau ist eigentlich ein E-Bike?

​Doch was verbirgt sich hinter dem Begriff "E-Bike" eigentlich genau? Auch wenn sich der Oberbegriff "E-Bike" eingebürgert hat, ist eigentlich nicht jedes Zweirad mit Elektro-Antrieb gleich ein E-Bike. Unter Radfahrern viel verbreiteter sind stattdessen Pedelecs, die den Fahrer nur dann unterstützen, wenn er auch selbst in die Pedale tritt - und das bis zu einer maximalen Geschwindigkeit von 25 km/h. Das ist gerade bei Steigungen eine erhebliche Erleichterung.

E-Bikes dagegen fahren auf Knopfdruck, ohne dass der Fahrer in die Pedale tritt. Deshalb sind diese Räder ab sechs Kilometern pro Stunde zulassungspflichtig und werden eher selten angeboten.

Wichtig zu wissen: Für Pedelecs brauchen Sie weder ein Versicherungskennzeichen noch einen Helm. Außerdem dürfen Sie mit Pedelecs den Radweg benutzen, denn rechtlich gelten sie als Fahrräder. Worauf Sie beim Kauf eines E-Bikes achten sollten, haben wir hier für Sie zusammengefasst.