25-Jährige brachte mit Hilfe des Rettungsdienstes Baby zur Welt

Medizinischer Notfall entpuppt sich als Frühgeburt - Baby in Wohnung geboren

ARCHIV - 15.02.2019, Sachsen, Leipzig: Im Perinatalzentrum vom Universitätsklinikum wird ein zu klein geborenes Kind im Inkubator betreut. Eltern von Frühchen sollen künftig einen Monat länger Elterngeld erhalten, wenn das Kind mindestens sechs Woche
Frühchen im Krankenhaus (Symbolbild)
wg dna abl, dpa, Waltraud Grubitzsch

Junge kommt in 26. Schwangerschaftswoche zur Welt

Rettungssanitäter kamen in den Düsseldorfer Süden, um einer Frau zu helfen, die Schmerzen hatte – am Ende des Einsatzes hielten sie jedoch ein Frühchen im Arm! Die Familie der 25-jährigen Mutter hatte am Freitagabend den Rettungsdienst alarmiert, da es der jungen Frau nicht gut ging. Als die Notfallsanitäter der Feuerwehr weniger Minuten später an der Einsatzstelle eintrafen, setzte die Geburt ein und das Baby erblickte das Licht der Welt. Die Mutter befand sich in der 26. Schwangerschaftswoche und hatte zuvor keine Wehen gehabt.

In Transportinkubator für Säuglinge in Klinik gekommen

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Die die Leitstelle der Feuerwehr Düsseldorf erreichte zunächst eine Meldung über einen internistischen Notfall bei einer schwangeren Frau. Über die anwesende Schwiegermutter erfuhren die beiden Notfallsanitäter, dass sich die junge Frau erst in der 26. Schwangerschaftswoche befand. Während sich einer der beiden Rettungsdienstler um die werdende Mutter und das Baby kümmerte, beorderte der andere Sanitäter weitere medizinische Unterstützung in die Wohnung. Ein Notarzt sowie ein Kindernotarzt mit einem speziellen Transportinkubator für Säuglinge machten sich sofort auf den Weg in den Düsseldorfer Süden.

Zwar ging es der 25-jährigen Mutter und ihrem Jungen den Umständen entsprechend gut, allerdings war aufgrund der Geburt in der 26. Schwangerschaftswoche eine weitere medizinische Versorgung im Krankenhaus notwendig. Beide kamen in eine Klinik. Nach jetzigem Kenntnisstand geht es der Mutter und dem Baby gut, die kleine Familie muss aber noch eine Weile im Krankenhaus bleiben.(cko)